Sport : Improvisation ist alles

Wie Hertha auf den Ausfall von Reina und van Burik reagiert

André Görke

Berlin. Es hat ein paar Tage gedauert, aber jetzt hat Hans Meyer doch elf geeignete Männer gefunden. Im gestrigen Abschlusstraining ließ der Trainer von Hertha BSC jene Formation kombinieren, die heute im Spiel bei Bayer Leverkusen auflaufen soll. Es deutet sich an, dass auf der Position des verletzten Giuseppe Reina dessen Kollege Nando Rafael spielen wird. Fredi Bobic würde dann als Mittelstürmer eingesetzt. Vor einer Woche gegen Bayern München saß der Nationalspieler noch auf der Bank.

Hans Meyer scheint sich also gegen Roberto Pinto entschieden zu haben, der zuletzt im Training im rechten offensiven Mittelfeld spielte und als Ersatz für Reina gehandelt wurde. Dieser wird wegen anhaltender Schmerzen im Knie erst in der kommenden Woche wieder spielen können. Ähnlich wie Reina ist Rafael ein schneller und wendiger Spieler, der auf der rechten Außenposition Unruhe produzieren kann.

Es darf nur nichts mehr dazwischen kommen. Improvisiert haben die Berliner in den vergangenen Tagen genug. Zeitgleich mit Reina meldeten sich am vergangenen Wochenende auch Andreas Neuendorf und Marko Rehmer ab; beide haben den gestrigen Belastungstest jedoch bestanden und sind mit der Mannschaft nach Leverkusen gereist. Sorgen macht sich Trainer Hans Meyer noch um den Ungarn Pal Dardai, der am Donnerstag wegen Übelkeit nicht am Training teilnehmen konnte. Gestern war er wieder dabei.

Ausfallen werden in Leverkusen auf jeden Fall Nationalspieler Arne Friedrich (gesperrt) und Mannschaftskapitän Dick van Burik (Innenbanddehnung). Auch Niko Kovac plagt sich seit Tagen mit Schmerzen in der Oberschenkelmuskulatur herum. Die Abwehrspieler werden jedoch in einer Woche wieder spielen können. Dann tritt Hertha BSC im Olympiastadion gegen Hansa Rostock an.

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