Sport : In mir trage ich das Virus von Galatasaray

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Vielleicht hat das Virus schon in mir geschlummert. Als ich acht oder neun Jahre alt war, ist das Galatasaray-Fieber in mir ausgebrochen. Heute fließt gelb-rotes Blut durch meine Adern, mein Privatleben richtet sich nach Galatasaray. Die Leidenschaft für Galatasaray habe ich von meiner Mutter geerbt. Mein Vater ist Fan von Fenerbahce, dem Erzfeind. Am Sonntag spielen die beiden gegeneinander, Erster gegen Zweiter in der Liga. Dortmund gegen Schalke ist eine Totenmesse dagegen. Egal, wer gewinnt, der Jubel in meiner Familie ist verhalten. Wir nehmen Rücksicht – auf die Gefühle der Verlierer.

Ali Sarikabadayi, 29, wohnt in Wilmersdorf.

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