Interview : Alexander Barta: „Wir haben viel Charakter“

Freezers-Angreifer Alexander Barta schätzt vor der Viertelfinalserie die Chancen der Hamburger gegen den Favoriten Eisbären Berlin gar nicht so schlecht ein. Der ehemalige Berliner sagt aber auch, dass sein Team unter Erfolgsdruck steht.

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Alexander Barta.Foto: promo

Alexander Barta, erzählen Sie mal, wie Sie es ins Viertelfinale geschafft haben...


Sie meinen, dass wir ein 0:2 in der Serie gegen Frankfurt aufgeholt haben? Da war viel Siegeswille im Spiel, da hat die Einstellung gestimmt. Und wir haben den Charaktertest bestanden. Jetzt sind wir super happy.

Zu glücklich für Berlin?

So weit will ich nicht gehen. Nein, ich bin jetzt nicht so vermessen, dass ich sage, dass wir die Eisbären bezwingen. Die Berliner sind klarer Favorit. Wir wollen die ersten beiden Spiele gut absolvieren, dann sehen wir weiter.

Wie viel Kraft haben Sie denn noch nach fünf Spielen in sieben Tagen?

Wir spüren das in den Knochen. Aber der Erfolg hat uns viel Selbstvertrauen gegeben. Das stehen wir jetzt durch. Wir sind in der Serie gegen Frankfurt als Team zusammengewachsen, das macht uns stark.

Was war denn überhaupt der Wendepunkt in dieser Saison bei den Freezers? Lange sah es ja so aus, als sollten Sie nicht mal in die Play-offs kommen?

Seitdem Paul Gardner bei uns Trainer ist, stimmt die Mischung aus Spaß und Erfolgsdenken.

Ihr Comeback hat aber auch zum Aufschwung beigetragen, oder?

Mag sein, dass ich daran nicht ganz unschuldig bin. Aber das sollen andere beurteilen.

Für Sie als ehemaligen Eisbären-Spieler hat das Viertelfinale ja auch och eine besondere Brisanz, oder?

Stimmt, aber das ist aus vielen Gründen für mich interessant. Nicht nur, weil ich Berliner bin und gegen meinen Ex-Klub spiele. Vergangenes Jahr habe ich mir im Viertelfinale gegen die Eisbären das Bein gebrochen. Jetzt schließt sich der Kreis für mich, ich bin wieder gesund. Es ist alles gut ausgegangen für mich.

Wie wichtig ist denn das Viertelfinale für die Freezers, in dieser Saison lief es ja in Hamburg nicht optimal?

Stimmt. Wir haben die Hauptrunde in den Sand gesetzt. Platz acht war zu wenig, wir haben die Halle leergespielt und die Zuschauer verärgert. Nur wenn wir das Halbfinale erreichen, können wir in Hamburg etwas gut machen.

Das Interview führte Claus Vetter.

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