Interview : Andrej Woronin: "Der Sieg war wichtig für unsere Fans"

Herthas Stürmer Andrej Woronin verlangt nach dem 2:1 gegen Stuttgart mehr Mut von seinen Mitspielern.

Hertha BSC Berlin - VfB Stuttgart
Voller Einsatz. Maskenmann Woronin gegen Stuttgarts Tasci.Foto: ddp

Herr Woronin, wie wichtig war dieser erste Saisonheimsieg für Hertha?



Jeder Sieg, nein, jeder Punkt ist wichtig für uns. Dass wir jetzt mal endlich zu Hause gewonnen haben, war wichtig für unsere Fans und unser Selbstvertrauen. Das können wir gebrauchen, denn Donnerstag kommt Benfica Lissabon. Und in der Liga wollen wir vorne dabeibleiben.

Wegen eines Nasenbeinbruchs trugen Sie eine Maske. Hat sie Sie behindert?


Es ging, obwohl ich sagen muss, dass es ohne schöner ist. Aber sie war wichtig für mich, so hatte ich für mein Spiel die nötige Sicherheit auf dem Platz.

Lange sah es nach einem klassischen Unentschieden aus. Was gab letztlich den Ausschlag für den späten Siegtreffer?


Ich habe immer gesagt, dass wir an uns glauben müssen. Wir dürfen keine Angst haben, Fehler zu machen. Gojko Kacar hat kurz vor dem Spielende seine Kräfte noch einmal zusammengenommen, ging nach vorn und wurde belohnt.

Sie sagen, Hertha spiele zu ängstlich. Warum ist das so?

Das kann ich nicht so genau sagen. Ich weiß nur, dass wir in vielen Phasen eines Spiels zu ängstlich agieren. Dabei haben wir die Spieler, um einige Spiele früher und deutlich für uns zu entscheiden.

Inwiefern hat der Wirbel um Marko Pantelic die Mannschaft beunruhigt?


Wir haben das zum Teil aus der Zeitung erfahren, die Sache ist besprochen, und es ist gut jetzt. Jeder weiß, was Marko für Hertha geleistet hat. Er hat einmal aussetzen müssen und damit hat es sich dann. Marko wird wieder wichtig werden für Hertha. Aber heute gegen Stuttgart ging es nicht um ihn, sondern einfach nur darum, zu Hause drei Punkte zu gewinnen. Nächste Woche ist er dann wieder dabei.

Die Fragen stellte Michael Rosentritt

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