IOC-Entscheidung : Startrecht für deutschen Schwimmer El-Masri gesichert

Die Teilnahme des deutsch-syrischen Schwimmers Rafed El-Masri an den Spielen in Peking ist gesichert. Das Internationale Olympische Komitee teilte am Samstag mit, dass die bei einem Wechsel des Startrechts übliche Wartezeit von drei Jahren verkürzt worden sei.

Der deutsche Rekordhalter über 50 Meter Freistil hatte an den Spielen 2004 in Athen noch für Syrien teilgenommen und Rang 18 in seiner Spezialdisziplin belegt. Der 25-jährige El-Masri ist in Clausthal-Zellerfeld (Harz) geboren. Das Nationale Olympische Komitee Syriens hatte dem Wahl-Berliner bereits zuvor die Freigabe erteilt.

Das IOC lässt zudem die in den USA geborene Schwimmerin Christel Simms für die Philippinen antreten und erlaubt im Triathlon den Start des gebürtigen Ungarn Simon Agoston für Österreich. Im Fall der 17-jährigen Simms hatte zuvor der Internationale Sportgerichtshof CAS für die Athletin entschieden. Der Schwimm-Weltverband FINA wollte der auf Hawaii geborenen Simms den Olympia-Start verweigern, weil sie in den vergangenen zwölf Monaten keinen Dauer-Wohnsitz auf den Philippinen hatte.

Im Februar hatte die FINA der Schwimmerin den Olympia-Start für die Philippinen erlaubt. Simms nahm dann im März 2008 für ihre Wahl-
Heimat an den Kurzbahn-Weltmeisterschaften in Manchester teil. Im Juni zog die FINA die Erlaubnis überraschend zurück. (dpa)

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