Sport : IOC macht Druck auf Peking Luftverschmutzung bleibt das Hauptproblem

Peking - Die schlechte Luft in Peking bereitet dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) zehn Monate vor den Sommerspielen 2008 unverändert Kopfschmerzen. Am ersten Tag eines dreitägigen Inspektionsbesuches in Chinas Hauptstadt beriet die IOC-Koordinierungskommission am Dienstag mit den Olympia-Organisatoren unter anderem über die starke Luftverschmutzung in der 17-Millionen-Stadt. „Sicher, die Luftqualität ist ein Problem. Daran gibt es keinen Zweifel“, sagte der Vorsitzende des Internationalen Paralympischen Komitees (IPC), Sir Philip Craven.

Generell stießen die Vorbereitungen für die Spiele auf Lob. IPC-Präsident Craven, der gleichzeitig auch IOC-Mitglied ist, lobte die Unterkünfte im Sportlerdorf: „Die Wohnungen sind die Besten, die ich je gesehen habe.“ In den Vorbereitungen komme es jetzt aber auf die Details an, die „sehr wichtig“ seien. Neben der Luftqualität sei der Transport wichtig. Entscheidend seien in den Vorbereitungen der reibungslose Informationsfluss und die Kooperation zwischen den verschiedenen Stellen auf chinesischer Seite. Die IOC-Kommission wurde über die Ergebnisse der massiven Verkehrsbeschränkungen während der Generalprobe im August unterrichtet. Trotz eines viertägigen Fahrverbots für ein Drittel aller Autos waren die gemessenen Luftschadstoffe nur um 10 bis 20 Prozent zurückgegangen. Während der Sommerspiele vom 8. bis 24. August sollen zusätzlich noch Fabriken stillgelegt werden. IOC-Präsident Jacques Rogge hatte erklärt, dass bei schlechter Luftqualität Wettkämpfe in Ausdauersportarten verschoben werden. dpa

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