• Italien - Belgien: Die "Squadra Azzurra" spielt sich ins Viertelfinale - Totti und Fiore treffen beim 2:0 über Belgien

Sport : Italien - Belgien: Die "Squadra Azzurra" spielt sich ins Viertelfinale - Totti und Fiore treffen beim 2:0 über Belgien

Die "Squadra Azzurra" hat sich mit dem ersten Sieg gegen Belgien seit 23 Jahren ins EM-Viertelfinale gespielt. Dank eines 2:0 (1:0)-Sieges durch Tore von Francesco Totti (6.) und Stefano Fiore (66.) können die Italiener als souveräner Spitzenreiter der Gruppe B (sechs Punkte) bereits für die Runde der letzten acht planen. Vor 45 000 Zuschauern im König-Baudouin-Stadion von Brüssel scheiterten die optisch überlegenen Belgier an der Abgeklärtheit des Gegners und den eigenen Unzulänglichkeiten vor dem Tor.

Im Duell der beiden Auftaktsieger erwischte Italien den besseren Start. Nach nicht einmal 90 Sekunden verfehlte Antonio Conte knapp das belgische Gehäuse. Die belgische Innenverteidigung machte in der Anfangsphase keine gute Figur, und sie patzte auch beim Führungstor, das Totti mit einem Kopfball nach einer Freistoß-Flanke von Albertini erzielte. Die frühe Führung schien aber eher die Belgier zu beflügeln, die in der Folge pausenlos das von Francesco Toldo sicher gehütete Tor der Italiener berannten. Mit Kampfgeist und enormer Laufbereitschaft verschaffte sich der EM-Gastgeber ein Übergewicht im Mittelfeld, in Strafraumnähe fehlte es jedoch an der Ideenvielfalt.

In der temporeichen Partie beschränkte sich der dreimalige Weltmeister nach der furiosen Startphase fast ausschließlich auf die Verteidigung des knappen Vorsprungs, tat dies aber sehr clever. In der Defensive gewohnt stark, blieben die Italiener in der Offensive vieles schuldig und setzten nur auf vereinzelte Konter. Inzaghi stand als einzige Spitze weitgehend auf verlorenem Posten, hatte aber einen starken Moment, als er Fiore den Ball vor dem 2:0 maßgerecht auflegte. Mit einem schönen Schuss ins entlegene Eck erzielte der Mittelfeldspieler von Udinese Calcio sein erstes Länderspieltor. Die vom unermüdlichen Wilmots angetriebenen Belgier blieben danach wirkungslos.

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