ITALIEN : Wenige Glückliche

Die einst beste Liga der Welt im Teufelskreis: Der Zuschauerschnitt ist von 38 872 (1984/85) auf nur noch 18 990 gesunken. Gründe: sinkender Wettbewerb, Gewalt, Schiebung, marode Stadien, hohe Ticketpreise, günstige Pay-TV-Abos. Deswegen müssen die Klubs ihre Etats zu über 50 Prozent aus Fernsehgeld stricken, doch das fließt durch die dezentrale Vermarktung wenigen Topvereinen zu. So erhält Juventus Turin in dieser Saison 110 Millionen Euro, andere nicht mal ein Zehntel davon. Die Folgen: siehe oben. Ein Vorstoß zur Zentralvermarktung scheiterte an der Partei des Ministerpräsidenten Berlusconi, dem der Medienkonzern Mediaset und der AC Mailand gehören.

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