Sport : Jaksche wirft Fothen Doping vor

Berlin - Ex-Radprofi Jörg Jaksche hat Markus Fothen vom Team Gerolsteiner Dopingmanipulation vorgeworfen. „Auch er war schon mal positiv auf Cortison getestet. Das konnte man damals leicht mit einem gefälschten Attest aus der Welt schaffen“, hatte Jaksche am Mittwoch in einer Podiumsdiskussion in Köln erklärt. Die Anklage ist eine Retourkutsche des Profis, der im Sommer jahrelanges Doping gestanden hatte. Jaksche hofft, dass er als Kronzeuge Strafminderung erhält und deshalb so schnell wie möglich wieder in den Radsport zurück kann. Doch Fothen hält diese Rückkehr für ein „Unding“. Er erklärte, er habe nach einer Augenoperation 2004 cortisonhaltige Augentropfen verschrieben bekommen. „Darüber hatte ich den Weltverband UCI, der ,Spuren von Cortison’ in einer Wettkampfkontrolle festgestellt hatte, und den Bund Deutscher Radfahrer informiert“, sagte Fothen. Möglicherweise geht Jaksche ja zu T-Mobile. Der 31-jährige sagte dem „Kölner Stadt-Anzeiger“, dass es „konkrete Annäherungen über ein Vertragsangebot“ gegeben habe. T-Mobile-Teamchef Bob Stapleton sagte: „Bei uns ist die Tür für jeden offen, der mit der richtigen Einstellung kommen will. Das gilt auch für Jaksche.“ dpa

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