Sport : Jan Derek Sörensen: 1860 München spricht von Wortbruch

Der TSV 1860 München verzichtet nun auch offiziell auf Jan Derek Sörensen, erhält aber von Borussia Dortmund eine Ablösesumme für den norwegischen Fußball-Nationalspieler. Einen Tag, nachdem die Dortmunder die Verpflichtung des Offensivspielers bekannt gegeben hatten, teilten die Münchner mit, man gebe die vertraglich gesicherten Rechte an Sörensen gegen die Zahlung einer "erheblichen Ablösesumme" an den BVB ab.

"Ausschlaggebend für diese Entscheidung ist die Enttäuschung über das Handeln von Sörensen", hieß es in einem Schreiben von 1860-Sportdirektor Dirk Dufner: "Nachdem uns der Spieler wiederholt versichert hatte, nur für den TSV 1860 spielen zu wollen, hat er gestern per Fax erklärt, dass er nun doch lieber für Borussia Dortmund spielen wolle."

Die Münchner bezeichneten dies als "Wortbruch" und entschieden sich gegen eine Verpflichtung, "obwohl wir eindeutig die vertraglich gesicherten Rechte an dem Spieler besitzen." Dies sei auch beim Schlichtungsgespräch in der Zentrale des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) bestätigt worden. Für Trainer Werner Lorant sei die Zusammenarbeit mit einem wortbrüchigen Spieler "grundsätzlich nicht möglich".

Finanzielle Forderungen kommen auch von Sörensens Noch-Klub Rosenborg Trondheim auf die Borussen zu. "Es besteht kein Zweifel daran, dass Sörensen vor dem 1. Juli einen Vertrag bei Borussia Dortmund unterzeichnet hat. Den Regeln nach wäre es ihm nicht erlaubt gewesen, dies zu tun", Entschädigung", sagte Rosenberg-Manager Rune Bratseth. Der Verein will die Angelegenheit dem Landesverband übergeben.

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