Sport : Jan Ullrich: „Ich kann es doch noch“

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Herr Ullrich, wie wichtig war das starke Zeitfahren für Sie?

Ich denke, ich habe bewiesen, dass ich doch noch Rad fahren kann.

Haben Sie zuletzt sehr an sich gezweifelt?

Wenn man nicht gewinnt, hat man immer Unrecht, und die Leute zeigen mit dem Finger auf einen. Nach den letzten beiden Tagen habe ich aber Grund, sehr zufrieden mit mir zu sein. Ich habe einen großen Schritt nach vorne gemacht und ich hoffe, noch eine zentrale Rolle zu spielen.

Sie sind also noch optimistisch?

Klar. Sonst wäre ich längst abgereist.

Trauern Sie nicht den verpassten Chancen in den Pyrenäen hinterher?

Natürlich werden diese beiden furchtbaren Etappen am Ende schwer wiegen. Aber ich gehöre nicht zu den Leuten, die sich lange grämen. Ich habe mein letztes Wort noch nicht gesprochen.

Aufgezeichnet von Sebastian Moll.

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