Sport : JAPAN – KAMERUN

Gruppe E, Free-State-Stadion, Bloemfontein 16.00 Uhr, live bei ARD und Sky

Bei Japan hängt der Haussegen gewaltig schief. Zu destruktiv und zaghaft lasse Trainer Takeshi Okada spielen, fand etwa Innenverteidiger Tulio: „Wenn wir so spielen, wie es unser Trainer uns vorgibt, können wir nicht zeigen, was wir draufhaben.“ Offen ließ er allerdings, ob der Coach ihn auch angewiesen hatte, in den Testspielpleiten gegen die Elfenbeinküste und England gleich zwei Eigentore zu schießen. Die Offensive um Altmeister Nakamura und Supertalent Keisuke Honda von ZSKA Moskau zeigt sich derzeit weniger treffsicher. Ganz im Gegensatz zu Kameruns Superstar Samuel Eto’o. Obwohl: Neun Tore in elf Qualifikationsspielen hinderten Nationalheld Roger Milla nicht daran, Eto’o vorzuhalten, er habe für sein Land noch nichts geleistet. Der Kapitän tobte daraufhin und musste erst überredet werden, überhaupt bei der WM zu stürmen. Sein Team wird die Querelen verkraften, zumindest ist es erfahren genug und in allen Mannschaftsteilen stark besetzt. Nur auf der Torwartposition gab es zuletzt Unruhe. Bis zuletzt galt Idriss Kameni als einer der besten Torhüter Afrikas, kurzfristig entschied sich Coach Le Guen jetzt jedoch für Souleymanou Hamidou.

Schiedsrichter: Olegario Benquerenca (Portugal)

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