Sport : Jedes Los gewinnt

Schalke trifft auf Barcelona, Leverkusen auf St. Petersburg und Bayern auf Getafe

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Deutschland holt wieder auf. Würden Tottenham und Everton nicht so schlecht Elfmeter schießen, wären sogar noch sechs englische...

Nyon/Berlin - Wahrlich unattraktive Gegner gibt es im Viertelfinale der europäischen Wettbewerbe ohnehin nicht mehr. So ist es kein Wunder, dass sich die Vertreter der deutschen Klubs mit der Auslosung in Nyon gestern sehr zufrieden zeigten, bei Schalke 04 sprach Manager Andreas Müller von einem „Traumlos“: Die Schalker spielen in der Champions League zuerst zu Hause gegen den FC Barcelona. „Für mich ist das ein Highlight unserer Vereinsgeschichte. Natürlich verfügt Barcelona mit Ronaldinho, Eto’o, Xavi und wie sie alle heißen über tolle Einzelspieler. Letztlich kommt es in so einem Aufeinandertreffen jedoch darauf an, wie gut die Mannschaft funktioniert“, sagte Müller. „Dass wir zuerst in unserer Arena antreten, ist in meinen Augen ein Vorteil. Mit unseren Fans im Rücken ist viel möglich.“ Der ausgeschiedene VfB Stuttgart hatte in der Gruppenphase zu Hause (0:2) und in Barcelona (1:3) gegen die deutlich überlegenen Spanier verloren.

Im Uefa-Cup trifft Bayer Leverkusen auf den russischen Partnerklub der Schalker, Zenit St. Petersburg. Schalke und Zenit sind seit 2006 durch den Hauptsponsor Gasprom verbunden. Die Petersburger sind mit großen finanziellen Mitteln ausgestattet und wollen in der an diesem Wochenende beginnenden Saison ihren Titel verteidigen. „Gegen den Russischen Meister zu spielen, ist eine schwere Hürde, aber machbar. Wir sind froh, nicht auf den FC Bayern München zu treffen. Wenn wir dies im Halbfinale tun sollten, nehmen wir das in Gottesnamen hin“, sagte Bayers Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser. Da gestern auch bereits die möglichen Halbfinalbegegnungen ausgelost wurden, steht fest, dass es dort zum deutschen Duell zwischen Leverkusen und dem FC Bayern kommen würde. Falls Schalke das Halbfinale erreicht, hieße der Gegner dort entweder AS Rom oder Manchester United.

Die Bayern spielen im Viertelfinale gegen den FC Getafe aus Spanien, der bis zum vergangenen Sommer von Bernd Schuster trainiert wurde und derzeit auf dem 13. Platz in der Primera Division steht. „Getafe hat eine sehr gute Mannschaft, die spielt direkt. Eine lösbare Aufgabe, aber sicher keine einfache. Es ist eine Mannschaft ohne große Stars“, sagte Miroslav Klose. Das ist bei seiner Mannschaft ja ganz anders. dpa/Tsp

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