Sport : Jenny Wolf verpasst Sprintmedaille

Heerenveen - Jenny Wolf ist auf dem Eis von Heerenveen am Ende eingebrochen: Nach zuletzt drei Medaillen fiel die Berlinerin im letzten Rennen der Sprint-WM noch vom Silber-Rang auf Platz acht zurück. „Die Medaillen sind vergeben. Es spielt keine Rolle, ob Platz vier oder acht“, sagte Wolf nach dem Debakel mit Platz 21 auf den zweiten 1000 Metern. „Es war keine Überraschung, daher kann ich damit ganz gut leben. Ich wusste, dass ich nicht in Topform bin.“

Hinter der erstmals triumphierenden Kanadierin Christine Nesbitt stürmten die Holländerinnen Annette Gerritsen und Margot Boer an Wolf vorbei aufs Podest. Eine Woche vor ihrem 32. Geburtstag machten sich bei der Berlinerin fehlendes Krafttraining und Rückenprobleme bemerkbar. Nach dem guten fünften Platz über die ungeliebten 1000 Meter am Samstag lief es am Sonntag im direkten Duell gegen Nesbitt von Anfang an nicht. „Ich hatte am Start gleich einen Fehlschritt und musste ganz schön losrennen. Auf der letzten Runde fehlten die Kräfte“, sagte sie. Wolf gewann in 38,21 und 38,33 Sekunden zwar beide Läufe über 500 Meter, verschaffte sich aber weniger Polster als erwartet auf die Konkurrenz. dpa

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