JENS VOIGTS SCHWERER STURZ : „Der Helm hat ihm das Leben gerettet“

Der Sturz des Berliners Jens Voigt rief auch am Tag danach noch Erschütterung hervor. „Ich habe mir die Bilder im Fernsehen gar nicht angeguckt. Ich konnte das nicht ertragen”, sagt Milram-Fahrer Christian Knees. Voigt war am Dienstag bei der Abfahrt vom Kleinen St. Bernhard auf Kopf und Schulter gestürzt und viele Meter über den Asphalt geschlittert. „Als ich ihn liegen gesehen habe, dachte ich, er sei tot“, sagte ein Fotograf, der kurz hinter Voigt positioniert war. Bei dem Saxo-Bank-Fahrer, der im Krankenhaus von Grenoble liegt, wurden eine Gehirnerschütterung und ein Bruch des Jochbeins diagnostiziert. „Er ist bei Bewusstsein, bleibt aber weiter in Grenoble zur Beobachtung”, sagte Teamsprecher Brian Nygaard. „Der Helm hat ihm das Leben gerettet“, sagte Tour-Arzt Xavier Roy in der Internetausgabe der „L’Équipe“. Teamchef Bjarne Riis bot Voigt im Krankenhaus die Vertragsverlängerung an. „Eine Unebenheit auf der Straße muss Jens aus dem Gleichgewicht gebracht haben”, mutmaßt Nygaard. Wjatscheslaw Jekimow (Astana) hält eine Konzentrationsschwäche für die Sturzursache. tom

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