• Jürgen Kohler plant die Zeit nach seinem Karriereende - wechselt der Dortmunder noch einmal den Verein?

Sport : Jürgen Kohler plant die Zeit nach seinem Karriereende - wechselt der Dortmunder noch einmal den Verein?

Jürgen Kohler plant den Anfang nach dem Ende seiner erfolgreichen Karriere. "In spätestens zwei Jahren ist Schluss", sagt der 34 Jahre alte Abwehr-Routinier von Borussia Dortmund vor den Verhandlungen über seinen wohl letzten Profi-Vertrag. "Es kann sogar gut sein, dass ich nochmal wechseln werde", verrät der Welt- und Europameister vor dem richtungsweisenden Auftritt in der Champions League bei Boavista Porto, "denn ich mache mir Gedanken über die Zeit danach".

Bis zum 31. Dezember muss die Borussia die einseitig fixierte Option ziehen und dem 105maligen Nationalspieler Interesse an einer Weiterbeschäftigung über den 30. Juni 2000 hinaus signalisieren. Gibt Kohler sein Okay, steht dem Ende der Laufbahn in Dortmund nichts im Wege. Präsident Gerd Niebaum hat dem Musterprofi und Publikumsliebling einen möglichen Verbleib bereits schmackhaft gemacht und eine Tätigkeit im Jugendbereich angedeutet.

Eine Perspektive, die dem "Fußballer des Jahres 1997" sicherlich zusagen wird. "Man müsste abstecken, um welche Aufgabe es sich exakt handeln soll. Grundsätzlich fühle ich mich sehr wohl in Dortmund. Es ist meine zweite Heimat geworden. Die Menschen und die Borussia sind mir ans Herz gewachsen. Schließlich habe ich einem Verein während meiner Laufbahn nie so lange angehört wie dem BVB", sagt Kohler.

Zwei Meisterschaften (1995 und 1996), Gewinn der Champions League und des Weltpokals 1997 stehen seit seinem Wechsel 1995 von Juventus Turin zu den Westfalen auf der langen Erfolgsliste. BVB-Chef Niebaum: "Jürgen Kohler hat ein wesentliches Kapitel der Geschichte des Klubs mitgeschrieben. Er ist genießt tiefsten Respekt bei den Fans und ist ein Vorbild für die Jugend." Derart geballtes Potential hat auch den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auf den Plan gerufen. Dazu sagt Kohler: "Es gab schon schon Kontakte. Es ist verständlich, dass man weiterhin verdiente Nationalspieler einbeziehen möchte. Das ist nicht uninteressant. Schließlich bin ich finanziel unabhängig."

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