Sport : Jutta Kleinschmidt scheidet bei der Rallye Dakar aus

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Bamako - Für Jutta Kleinschmidt ist die Rallye Dakar vorzeitig beendet. Wegen eines Lenkungsschadens an ihrem VW Race-Touareg musste die Kölnerin aufgeben. Schon nach zwölf Kilometern der 231 Kilometer langen elften Prüfung in Mali wurde die Dakar-Siegerin von 2001 jäh gestoppt und musste alle Hoffnungen auf einen versöhnlichen Abschluss des Wüstenklassikers begraben.

„Ich bin unheimlich traurig über das Ausscheiden. Ich wäre so gerne in Dakar angekommen“, sagte Kleinschmidt nach dem Ende ihrer 15. Dakar-Teilnahme. „Mir hat es wegen eines Schlaglochs das Lenkrad verrissen. Dadurch sind wir von der Strecke abgekommen und landeten auf einem Baumstumpf“, berichtete die 43-Jährige. „Leider war die Radaufhängung so stark beschädigt, dass es keinen Sinn mehr machte.“

Für Trost im VW-Lager sorgten der Südafrikaner Giniel de Villiers, der seine erste Etappe gewann, und der Franzose Bruno Saby als Tageszweiter. Für Volkswagen war es der fünfte Etappensieg, Spitzenreiter Mitsubishi schaffte bisher erst drei. De Villiers blieb auf dem dritten Rang und reduzierte seinen Rückstand zum weiterhin führenden Mitsubishi-Fahrer Stéphane Peterhansel (Frankreich) von 1:03:17 Stunden auf nur noch 42:19 Minuten.

Seriensieger Mitsubishi, der schon zehn Mal gewann, davon fünf Mal in den vergangenen fünf Jahren, behauptete seine Doppelführung. Der Vorjahressieger Peterhansel büßte zwar wegen eines Navigationsfehlers 20 Minuten ein, blieb aber mit einem Vorsprung von 25:09 Minuten auf seinen Landsmann und Teamkollegen Luc Alphand in Front. dpa

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