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Kaiserslautern - Mönchengladbach 3:0 : Drei Punkte zum Geburtstag

Der 1. FC Kaiserslautern bezwingt Gladbach mit späten Toren und beschenkt sich und seinen Klubchef Stefan Kuntz mit drei wichtigen Punkten gegen den Abstieg.

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Srdjan Lakic machte mit seinem Treffer zum 3:0 alles klar und beschert dem FCK ein angenehmes Geburtstagswochenende.
Srdjan Lakic machte mit seinem Treffer zum 3:0 alles klar und beschert dem FCK ein angenehmes Geburtstagswochenende.Foto: dapd

Christian Tiffert, Adam Nemec und Srdan Lakic dürfen für sich in Anspruch nehmen, beim 3:0 (0:0) über Borussia Mönchengladbach nicht nur drei wichtige Punkte für den 1. FC Kaiserslautern gerettet zu haben. Die beiden retteten mit ihren späten Toren in der 71., 83. und 88. Minute auch ein ganz besonderes Wochenende in der Pfalz. Am Spieltag selbst bekam Klubchef Stefan Kuntz aus der Westkurve zum 48. Geburtstag ein Ständchen dargebracht. Am heutigen Sonntag feiert man in der Pfalz den 90. Geburtstag des 2002 verstorbenen Weltmeisters Fritz Walter. Für Michael Frontzeck dagegen gab es wieder nichts zu feiern. Der Trainer der Gladbacher geht ungemütlichen Zeiten entgegen.

Bei Mönchengladbach war kaum mehr zu erkennen, dass da eine Mannschaft spielte, die in der vergangenen Woche im DFB-Pokal Bayer Leverkusen 6:5 nach Elfmeterschießen bezwungen hatte. Gegen Kaiserslautern wirkten die Gladbacher wie eine Elf, der schlicht die Klasse für die Bundesliga fehlt. Nach dem frühen 20-Meter-Schuss von Thorben Marx zeigte das Team unterirdische Darbietungen: Fehlpässe, Stolperfußball ohne Linie im Aufbau, Hilflosigkeit in der Abwehr.

Zum Glück für die Mönchengladbacher traf man in der Pfalz mit dem FCK auf eine Mannschaft, die ihre Stärken nicht in der Verwertung von Torchancen hat. Dabei wirkte Torwart Christopher Heimeroth nicht einmal besonders sicher. Der Mann, der nach dem 1:4 gegen Bremen und 27 Gegentoren für Logan Bailly fortan das Tor der Borussen hütet, passte sich oft dem Niveau seiner Teamkollegen an. Am torlosen Unentschieden zur Pause aber trug der FCK die Hauptschuld. Srdjan Lakic, Ilian Micanski und Christian Tiffert, dessen Schuss Patrick Herrmann noch an die Latte lenkte, vergaben die besten Möglichkeiten.

Welche Dienstanweisungen Gladbachs Coach Michael Frontzeck seiner Mannschaft in der Pause gab, blieb zumindest im Fall von Stürmer Idrissou unklar. Die Gladbacher attackierten zwar endlich einmal zielstrebig. Idrissou aber konnte vier Minuten nach der Pause den von Lauterns Torwart Tobias Sippel abgewehrten Schuss von Marco Reuss nicht im leeren Tor unterbringen. Ähnlich erfolglos agierte Lakic in der 60. Minute als er aus elf Metern neben Heimeroths Tor schoss, während Jiri Bilek den Ball aus zehn Metern nur mit dem Knie traf.

Mit späten Toren entschied der FCK dann die Partie, die mit einem enttäuschenden Remis zu enden drohte. Tifferts traumhaften Treffer folgte das 2:0 des eingewechselten Nemec. Lakic vollendete mit dem dritten Tor einen zwar verdienten, aber trotzdem mühsam errungenen Sieg.

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