Kaiserslautern - Nürnberg 0:2 : Der Betze bangt

Da steckt der Teufel drin: Nach dem 4:2 über Stuttgart verliert der diesmal offensiv schwache FCK gegen Nürnberg mit 0:2 und muss weiterhin um den Klassenerhalt zittern.

In der Abstiegs-Hölle ist der Teufel los. FCK-Fans sind aufgebracht über das 0:2 gegen Nürnberg.
In der Abstiegs-Hölle ist der Teufel los. FCK-Fans sind aufgebracht über das 0:2 gegen Nürnberg.Foto: dpa

Kaiserslautern - Nach dem vierten Auswärtssieg der Saison darf der 1. FC Nürnberg noch ein bisschen mehr vom Europapokal träumen. „Jetzt haben wir das Spiel gegen Mainz, das wir alle wollten. Mit einem Sieg können wir Fünfter werden und dafür werden wir alles tun“, sagte Christian Eigler am Samstag nach dem 2:0 (1:0) der Franken beim 1. FC Kaiserslautern. Der FCK musste dagegen erkennen, dass er noch nicht gerettet ist, sondern weiter um den Klassenverbleib bangen muss. „Die erste Halbzeit war die schlechteste, die ich hier je erlebt habe“, sagte Abwehrspieler Florian Dick, der seinen Vertrag vor dem Spiel um drei weitere Jahre verlängert hatte.

Ärgerlich für die Pfälzer war neben dem sportlichen Rückschlag auch das Verhalten der Zuschauer. Mitte der zweiten Halbzeit musste die Begegnung vor 49 780 Zuschauern im ausverkauften Fritz-Walter-Stadion für einige Minuten unterbrochen werden, weil aus dem Fanblock der Gastgeber Gegenstände in Richtung Spielfeld geworfen wurden. Ein Bierbecher verfehlte den Nürnberger Mehmet Ekici nur knapp, der vermeintliche Werfer wurde von Ordnern aus dem Stadion geführt. „Das hat im Stadion nichts zu suchen, wir haben die Lage aber schnell wieder beruhigt“, sagte Kaiserslauterns Vorstandsboss Stefan Kuntz, der die Schlussphase der Partie vor der Fankurve verbrachte.

Nürnberg beherrschte das Spiel von Beginn an und ging noch vor der Pause verdient in Führung. Timothy Chandler setzte sich auf der rechten Seite schön durch und bediente Eigler, der zur Pausenführung einköpfte. „Ich weiß nicht, warum wir vor der Pause so schwach gespielt haben“, sagte der Lauterer Trainer Marco Kurz. Nach dem Seitenwechsel versuchte er mit der Einwechslung von Stürmer Erwin Hoffer mehr Schwung in die Aktionen seines Teams zu bringen. Hoffer scheiterte in der 67. Minute mit der größten Chance zum Ausgleich, als er frei vor dem Tor vergab. In der Schlussphase erhöhten die Gastgeber den Druck, aber es war Robert Mak, der in der Nachspielzeit für die Gäste traf. dpa

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