Sport : Kaiserslautern sieht eine Verschwörung

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Duisburg - Wolfgang Wolf war entsetzt und witterte eine Verschwörung. „Wenn man uns nicht in der Liga haben will, soll man das sagen“, schimpfte der Trainer des 1. FC Kaiserslautern und wollte sich nicht so recht über das erkämpfte 2:2 (0:1) beim Abstiegskonkurrenten MSV Duisburg freuen. Konkret klagte Wolf nach dem Spiel vor allem Schiedsrichter Felix Brych an, der beim Führungstreffer der Duisburger die Abseitsstellung von Markus Kurth übersehen und später einen umstrittenen Elfmeter zum 2:0 gegeben hatte. Das Verhalten des vermeintlichen Tieffliegers Marco Caligiuri in dieser Szene nannte Wolf schlicht unsportlich. „Wo bleibt das Fairplay?“, fragte der Trainer. „Wenn ich eine Schwalbe mache, muss ich auch den Arsch in der Hose haben und das zugeben, wenn der Schiedsrichter mich fragt.“ Gegenüber Brych hatte Caligiuri behauptet, vom Lauterer Beda berührt worden zu sein.

Der Referee blieb auch nach Studium der Fernsehbilder zumindest bei der Elfmeter-Entscheidung. „Das erste Tor war knapp Abseits, aber bei der Szene, die zum Elfmeter führte, lag eine Berührung vor. Das hat Caligiuri bestätigt“, sagte Brych. Wolf, der mit dem FCK weiter auf dem letzten Rang steht, freute sich immerhin über die Gegenwehr seiner Elf, die durch zwei Tore des 18-jährigen Daniel Halfar noch den Ausgleich schaffte: „Das Team hat sich gegen das Unrecht aufgelehnt.“ dpa

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