Kaiserslautern - Wolfsburg 0:0 : FCK und Wolfsburg trennen sich torlos

Gegen den VfL Wolfsburg reicht es nur zu einem torlosen Unentschieden für Kaiserslautern. Die Situation für Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz wird damit wohl immer kritischer.

Kaiserslauterns Nicolai Joergensen (l.) und Wolfsburgs Ricardo Rodriguez kämpfen vergeblich um den Ball.
Kaiserslauterns Nicolai Joergensen (l.) und Wolfsburgs Ricardo Rodriguez kämpfen vergeblich um den Ball.Foto: dapd

Die Krise des 1. FC Kaiserslautern geht weiter. Beim 0:0 gegen den VfL Wolfsburg zeigte sich der Pfälzer Bundesligist am Samstag zwar verbessert, jedoch gelang auch im 14. Spiel in Serie kein Sieg. Vor 34.110 Zuschauern zeigten beide Mannschaften eine ausgeglichene, aber schwache Partie. Die Situation für Kaiserslauterns Trainer Marco Kurz wird damit wohl immer kritischer. Vor dem Spiel hatte der Vorstandsvorsitzende Stefan Kuntz angedeutet, dass das Ergebnis einen direkten Einfluss auf die Weiterbeschäftigung von Kurz haben könnte.

Der Angriff der Gastgeber, mit 16 Toren mit Abstand schwächster der Bundesliga, konnte einmal mehr kein Tor produzieren. Der Befreiungsschlag blieb auch gegen das schwächste Auswärtsteam der Liga aus.

Die erste Chance der Partie erarbeitete sich der Wolfsburger Chris in der siebenten Minute. Mit einem Schuss aus mehr als 30 Metern Torentfernung prüfte der Brasilianer den Lauterer Schlussmann Tobias Sippel, der spektakulär zur Ecke klärte. Aufgrund einer Muskelverletzung von Stammkraft Kevin Trapp setzte Marco Kurz erstmals seit fast genau einem Jahr in der Bundesliga auf den 23-Jährigen Sippel.

Der Lauterer Kapitän Christian Tiffert verzeichnete die erste gute Gelegenheit für die Gastgeber. Nach einer schönen, von ihm selbst initiierten Kombination konnte Diego Benaglio erst im Nachfassen klären. Sechs Minuten später flankte Julian Derstroff flach in den Sechzehnmeterraum, Tiffert vergab die bis dato größte Chance des Spiels und scheiterte völlig frei vor Benaglio.

Auch nach dem Wechsel reihten beide Teams Abspielfehler an Abspielfehler. Kaiserslautern schlug die Bälle überwiegend lang nach vorne oder kam durch Standardsituationen vor das gegnerische Tor. Nach einem von Jan Simunek per Kopf weitergeleiteten Tiffert-Freistoß flog Florian Dick am Ball vorbei ins Wolfsburger Tornetz.

Nach mehr als einer Viertelstunde ohne jegliche Torgelegenheit schloss Mario Mandzukic einen guten Sprint mit einem Distanzschuss ab, doch Sippel war auf dem Posten. Mandzukic war kurze Zeit später auch auf der anderen Seite zur Stelle und klärte einen Schuss von Lauterns eingewechselten U23-Spieler Andrew Wooten. Der eingewechselte Thomas Hitzlsperger zielte mit seinem Distanzschuss knapp daneben, Wagner köpfte über das leere Tor. (dapd)

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