Sport : Kameruns chaotische Flucht

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Am Morgen nach dem Aus gegen Deutschland in Shizuoka reisten 15 der 23 WM-Spieler Kameruns auf eigene Faust ab. Der Rest der Mannschaft wartete zusammen mit Trainer Winfried Schäfer auf eine von der Regierung versprochene Chartermaschine der Air Cameroon, die am Donnerstag in Nagoya landen und sie nach Paris bringen sollte. Doch auf Grund der schlechten Erfahrungen bei der Anreise, die insgesamt 44 Stunden dauerte, traut Schäfer den Planern seines Verbandes nicht mehr. Der 52-jährige Trainer versuchte am Mittwoch, Kontakt mit der Reise-Abteilung des Deutschen Fußball-Bundes in Südkorea aufzunehmen, um die Möglichkeit auszuloten, auch seinen eigenen Rückflug selbst zu organisieren. Schäfer sagte: „Ich habe keine Lust, hier womöglich bis zum Samstag rumzulungern.“ dpa

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