Sport : Kampf ohne Kunst

VfL Wolfsburg spielt 2:2 gegen Frankfurt

Karsten Doneck

Wolfsburg - Sein Debüt weckte nicht übermäßige Neugier. Marcelinhos ersten Auftritt in seiner neuen Heimat Wolfsburg interessierte gerade mal 15 097 Zuschauer, rund 8000 weniger als der bisherige Saisondurchschnitt. Der Brasilianer konnte einer erst in der zweiten Halbzeit turbulenten und kampfbetonten Partie auch keine besondere künstlerische Note geben und erst recht nicht verhindern, dass sein VfL Wolfsburg mit dem 2:2 (1:0) gegen Eintracht Frankfurt zwei wertvolle Punkte nicht bekam, die im Abstiegskampf vielleicht noch einmal von Bedeutung sein könnten. Immerhin schlug Marcelinho den Freistoß von halblinks, den der eingewechselte Mike Hanke zum 2:2 einköpfte.

Eine Stunde lang präsentierten sich die Frankfurter in der Offensive erschreckend harmlos. Naohiro Takahara, sieben Saisontore bisher, fiel bei allem läuferischen Bemühen kaum auf, er fand aber auch aus dem Mittelfeld heraus und über die Außen kaum Unterstützung. Doch der Treffer von Michael Thurk, mit dem die Hessen die frühe 1:0-Führung des Gegners durch Diego Klimowicz egalisierten, weckte neue Lebensgeister. Alexander Meier brachte die Frankfurter sogar in Führung. Zwischen den beiden Treffern der Gäste hatte VfL-Trainer Klaus Augenthaler zu Klimowicz bereits einen zweiten Stürmer gestellt: Nationalspieler Mike Hanke wurde eingewechselt. Und der traf zum 2:2.

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