Sport : Kampf um den neuen Helden

Mathias Klappenbach

über die Suche nach einem Nachfolger für Jan Ullrich Die Zukunft hat schon begonnen. Jan Ullrich wird die Tour de France im nächsten Jahr zwar noch fahren, vielleicht startet er ja auch danach. Aber seine Zeit als deutscher Radsportheld geht zu Ende. Noch steht nicht fest, wer sein Nachfolger wird. Kandidaten gibt es einige. Sie heißen Fabian Wegmann, Markus Fothen, Patrik Sinkewitz, Linus Gerdemann. Ullrichs T-Mobile-Team hat Sinkewitz und jetzt auch Gerdemann schon für die kommende Saison verpflichtet.

Fothen und Wegmann fahren für Gerolsteiner. Der zweite große deutsche Rennstall hat aufgeholt. Um T-Mobile zu überholen, müsste er aber den neuen Ullrich in seiner Mannschaft haben. Zehn Jahre lang war Hauptsponsor T-Mobile der unumstrittene nationale Marktführer, dessen Werbewert vor allem von einem Mann gesteigert wurde. Radsport in Deutschland hieß Jan Ullrich, und deshalb hieß Radsport auch T-Mobile-Team oder früher Team Telekom.

Linus Gerdemann konnte angeworben werden, weil er beim dänischen Team CSC unter Vertrag stand. Auch Markus Fothen hatte schon ein Angebot von T–Mobile. Er bleibt aber lieber bei Gerolsteiner. T-Mobile muss nicht nur einen neuen deutschen Radhelden finden. Der Rennstall kämpft auch mit einem neuen Konkurrenten um die Kandidaten.

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