Sport : Karlsruher SC: Millionenlücke und ein Not-Präsident

Karlsruhe - Beim Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC wird es frühestens Ende Oktober einen Nachfolger für den zurückgetretenen Präsidenten Paul Metzger geben. „Es wird vier bis sechs Wochen dauern, bis eine Nachwahl erfolgt“, sagte der bisherige Stellvertreter Rolf Hauer nach der Mitgliederversammlung des KSC, bei der er als einziges Präsidiumsmitglied weder zurückgetreten noch von der Abwahl bedroht war.

Hauer und Verwaltungsrats-Chef Peter Mayer wollten sich am Dienstagabend zusammensetzen, „um den weiteren Zeitrahmen abzustecken“. Der KSC muss zunächst beim Amtsgericht einen Not-Präsidenten beantragen, der bis zur Wahl die Geschäfte führt. Metzger und sein zweiter Stellvertreter Arno Glesius waren am Montagabend zurückgetreten, weil sich die Mitglieder in beiden Fällen für ein Abwahlverfahren ausgesprochen hatten. „Es tut mir leid für meine Kollegen. Mir macht die Spaltung des Vereins Sorgen. Es wird eine schwierige Aufgabe, die Gräben zuzuschütten“, sagte Hauer.

Hinzu kommt, dass dem KSC laut Mayer 3,64 Millionen Euro fehlen, um einen ausgeglichenen Etat präsentieren zu können. dpa

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