Sport : Kazimierz Deyna

-

Wer ihn spielen sah mit seinen eleganten Bewegungen und der wehenden schwarzen Mähne, der hielt ihn für einen Südamerikaner. Er war ein Individualist, ein rebellischer Charakter, die prägende Figur dieser polnischen Nationalmannschaft, die 1974 bei der WM in Deutschland so großartig aufspielte. Deyna war einer der größten Spieler seiner Zeit, ein Stratege und begnadeter Techniker, unangepasst bis zur Unerträglichkeit für die polnische Nomenklatura, die ihn 1977, noch vor seinem 30. Geburtstag, von Legia Warschau zu Manchester City ziehen ließ, ein unerhörter Vorgang in den Zeiten des Kalten Krieges.

13 WM-Spiele (1974, 1978), 4 WM-Tore

0 Kommentare

Neuester Kommentar