Kein Wechsel nach Blackburn : Raúl bleibt bei Schalke

Raúl, spanischer Stürmerstar von Schalke 04, wird nicht zu den Blackburn Rovers in die englische Premier League wechseln. Das erklärte der Verein aus Gelsenkirchen am Dienstag.

Raul bleibt der Bundesliga und seinem Trainer Ralf Rangnick erhalten - vorerst.
Raul bleibt der Bundesliga und seinem Trainer Ralf Rangnick erhalten - vorerst.Foto: dapd

"Raúl hat uns gesagt, dass er bei Schalke bleiben möchte und uns gebeten, den Blackburn Rovers abzusagen. Dies haben wir bereits getan. Wir freuen uns, dass Raúl auch künftig alles dazu beitragen will, dass wir sportlich erfolgreich sind", hieß es in einer im Internet verbreiteten Mitteilung des deutschen Pokalsiegers.

Zuvor hatte Blackburn offiziell bei Schalke angefragt und mitgeteilt, an einer Verpflichtung von Raúl interessiert zu sein. „Sowohl unser Trainer Ralf Rangnick als auch mein Vorstandskollege Peter Peters und ich haben immer betont, dass wir ihn nicht abgeben möchten“, stellte Schalkes Manager Horst Heldt klar. Heldt und seine Kollegen unterrichteten den 34 Jahre alten Spieler trotz dieser Einlassung von der Offerte aus England. Doch der Spanier, der zur Saison 2010/2011 ablösefrei von Real Madrid nach Gelsenkirchen gewechselt war, entschied sich aus freien Stücken gegen einen möglichen Transfer nach Blackburn.

Raúl erzielte in bislang 36 Erstligabegegnungen 14 Tore für die Gelsenkirchener. Mit Schalke stand er in der vergangenen Saison im Halbfinale der Champions League, war aber dort an Manchester United gescheitert. Am vergangenen Samstag hatte Raúl in der Bundesligapartie gegen den 1. FC Köln beim 5:1 per Heber einen Treffe erzielt – seinen ersten in dieser Spielzeit.

Schalke bestreitet am Donnerstag (18.30 Uhr, live bei Sport1) bei Finnlands Rekordmeister und Tabellenführer HJK Helsinki das Play-off-Hinspiel in der Qualifikation zur Gruppenphase der Europa League. Die Begegnung wird auf Kunstrasen ausgetragen. Schalkes Konkurrent ist 23-maliger finnischer Titelträger und zehnmaliger nationaler Cupgewinner. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben