Sport : Keine Dopingspur in Wien

Berlin - Auch mehr als eine Woche nach Bekanntwerden eines Dopingverdachts gegen eine Wiener Blutbank sind keine Beweise aufgetaucht. Das hat nun auch das Bundeskanzleramt Österreichs bestätigt. Auf eine Anfrage des Internationalen Olympischen Komitees und des Deutschen Olympischen Sportbundes sagte Staatssekretär Reinhold Lopatka: „Derzeit liegt kein Beweis vor, dass österreichische Athleten oder ein Athlet irgendeines anderen Landes Blutdoping vorgenommen oder gegen ein anderes österreichisches Gesetz verstoßen haben. Insofern Namen von Athleten über die Medien verbreitet werden, basiert dies nur auf Gerüchten.“ Der Geschäftsführer der verdächtigten Blutbank „Humanplasma“, Lothar Baumgartner, hat inzwischen in Briefen an Bundeskanzler Alfred Gusenbauer sowie den früheren Präsidenten der Welt-Anti-Doping-Agentur, Richard Pound, jede Beteiligung an Blutdoping bestritten. Schon jetzt sei die Zahl der Blutspender aufgrund der Berichterstattung zurückgegangen.dpa

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