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Keine Gnade : Sperre für Kobiaschwili bleibt bestehen

Das DFB-Sportgericht hat den Einspruch von Hertha BSC gegen die Rotsperre von Lewan Kobiaschwili am Montag abgewiesen. Doch die Berliner geben noch nicht auf.

Lewan Kobiaschwili soll Bayer-Stürmer Eren Derdiyok in dieser Szene im Strafraum gefoult haben. Elfmeter für Bayer, Rot für Kobiaschwili.
Lewan Kobiaschwili soll Bayer-Stürmer Eren Derdiyok in dieser Szene im Strafraum gefoult haben. Elfmeter für Bayer, Rot für...Foto: dpa

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat die Sperre von zwei Meisterschaftsspielen wegen unsportlichen Verhaltens für Lewan Kobiaschwili vom Bundesligisten Hertha BSC bestätigt. Dies gab der DFB am Montag in einer Pressemitteilung bekannt.

"Lewan Kobiaschwili hat seinem Gegenspieler Eren Derdiyok durch sein Foulspiel eine offensichtliche Torchance genommen. Der nachfolgende Elfmeter wurde nicht verwandelt. Daher bestand keine Veranlassung, von der gängigen Notbremsen-Rechtsprechung abzuweichen", sagte Hans E. Lorenz, Vorsitzender des DFB-Sportgerichts. Bei Hertha sieht man das anders und kündigte am Montagabend erneut Widerspruch gegen die Entscheidung an.

Kobiaschwili war in der 65. Minute des Meisterschaftsspiels zwischen Bayer 04 Leverkusen und Hertha BSC Berlin am 14. April 2012 von Schiedsrichter Michael Weiner (Giesen) des Feldes verwiesen worden. (dapd)

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