Keine Medaille : Beachvolleyballer draußen

Die Hoffnungen der deutschen Beachvolleyballer auf die zweite Olympia-Medaille haben sich nicht erfüllt. Als viertes und letztes Team aus dem Aufgebot des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) schieden am Montag David Klemperer und Eric Koreng aus dem Turnier in Peking aus.

Die Kieler verloren im Viertelfinale gegen die Weltmeister Todd Rogers und Phil Dalhausser (USA) trotz einer starken Vorstellung mit 0:2 (13:21, 23:25). Damit bleiben die deutschen Beachvolleyballer wie schon 2004 in Athen ohne Medaille.

 „Wir sind jetzt gerade enttäuscht, aber wenn man das ganze Turnier sieht, muss man zufrieden sein“, sagte der 27 Jahre alte Koreng. Die Olympia-Debütanten reisen als Fünfte aus der chinesischen Hauptstadt ab. „Darauf können wir schon stolz sein“, sagte Klemperer.

Andere schon früher draußen

Vor der vielversprechenden Kombination aus Kiel waren die selbsternannten Medaillenanwärter Julius Brink/Christoph Dieckmann, die hochgehandelten Europameisterinnen Sara Goller/Laura Ludwig und die Olympia-Fünften von Athen, Stephanie Pohl/Okka Rau,  gescheitert. Die bislang einzige olympische Medaille für die DVV-Beachvolleyballer hatten Jörg Ahmann und Axel Hager 2000 in  Sydney mit Bronze gewonnen.

Nach verschlafenem Beginn hatte das deutsche Doppel im zweiten Durchgang die Gold-Favoriten am Rande des Satzverlustes. Bei 20:19-Führung landete ein Ball haarscharf neben der Linie und wurde nach kurzer Diskussion mit dem Schiedsrichter Aus gegeben.  uvor hatte beim Stand von 8:8 ein minutenlanger Disput Klemperers mit dem Referee zu einer Roten Karte wegen Zeitspiels und damit  zu einem Punktverlust geführt. „Heute haben Zentimeter entschieden. Wer weiß, was im dritten Satz passiert wäre“, sagte der 28-Jährige. (dpa)

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