Keine Überraschung im Tor : Marcel Höttecke bleibt die Nummer eins bei Union

Uwe Neuhaus hat sich entschieden: Der Trainer des 1. FC Union vertraut auch in der neuen Saison Marcel Höttecke als Nummer eins im Tor der Köpenicker.

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Bereit zum Zupacken. Union vertraut im Tor weiterhin Marcel Höttecke (li.). Foto: dpa
Bereit zum Zupacken. Union vertraut im Tor weiterhin Marcel Höttecke (li.).Foto: dpa

Berlin - Seit zweieinhalb Wochen befindet sich der 1. FC Union nun in der Vorbereitung auf die neue Saison, und wirkliche Überraschungen gab es dabei nicht. Kein Spieler, der leistungsmäßig bisher in Extreme verfiel – weder positiv noch negativ. Schon beim Testspiel gegen Pogon Stettin war zu beobachten, dass Uwe Neuhaus bereits mehr als ein Gerüst der Mannschaft im Kopf haben dürfte.

Gestern ließ der Trainer des 1. FC Union nun verkünden, dass Marcel Höttecke als Nummer eins in die kommende Spielzeit geht. Die Nachricht kam wenig überraschend, Höttecke hatte sich den Startplatz im Tor des Berliner Zweitligisten bereits im Laufe der vergangenen Saison erkämpft. Für seine Entscheidung machte Neuhaus nicht nur die Eindrücke der letzten Tage verantwortlich. „Man kann diese Entscheidung nicht nur aufgrund der Leistungen in der Vorbereitung treffen, sondern muss natürlich auch die Leistungen in der vergangenen Saison berücksichtigen, deshalb habe ich die Entscheidung so getroffen. Ich denke, dass es beiden Torhütern hilft, Klarheit über ihre Situation zu haben“, sagte Neuhaus. Marcel Höttecke freute sich über seine Ernennung zur Nummer eins und sagte: „Ich werde alles dafür tun, das Vertrauen zu rechtfertigen. Natürlich hoffe ich, dass ich diesmal von Verletzungen verschont bleibe.“ Für Jan Glinker bleibt erwartungsgemäß nur die Rolle des Herausforderers. Der langjährige Stammtorhüter des 1. FC Union hatte sich im zurückliegenden Sommer noch gegen Höttecke durchgesetzt, nach einigen schwerwiegenden Fehlern aber seinen Platz an den Konkurrenten verloren. Bis zu seinem Muskelfaserriss im Frühjahr blieb Höttecke dann im Tor des Berliner Zweitligisten und machte seine Sache gut. Gleiches gilt auch für Jan Glinker, der Höttecke in den letzten Spielen der vergangenen Spielzeit weitgehend fehlerfrei vertrat. Um sich den Platz im Tor dauerhaft zurückzuerobern, reichten Glinkers Leistungen aber nicht.

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