Sport : Khedira gegen Schweinsteiger

München - Wenn heute der Bundesliga-Tabellenführer Bayern München den VfB Stuttgart empfängt, wird auch Bundestrainer Joachim Löw sehr genau hinsehen. Denn im Mittelfeld treffen zwei Spieler aufeinander, die um einen Stammplatz in der Fußball-Nationalmannschaft kämpfen. Bastian Schweinsteiger (25) und Sami Khedira (22) dürfen sich Chancen ausrechnen, bei der WM in Südafrika den Platz im Mittelfeld an der Seite von Kapitän Michael Ballack einzunehmen.

Die Konkurrenz für diese Rolle ist zuletzt kleiner geworden. Thomas Hitzlsperger verlor seinen Platz beim VfB und kommt auch bei Lazio Rom nicht aus dem Tief heraus. Auch der Leverkusener Simon Rolfes stellt nach seiner erneuten Knieverletzung keine Alternative mehr für Khedira und Schweinsteiger dar. Routinier Torsten Frings wurde von Löw bereits vor einiger Zeit aussortiert.

Zurzeit tendiert der Bundestrainer zu Schweinsteiger (73 Länderspiele), den er Anfang März beim 0:1 gegen Argentinien erstmals neben Ballack platzierte. Aber auch U-21-Europameister Khedira, der erst auf zwei Einsätze in der A-Nationalmannschaft kommt, erhob zuletzt „den Anspruch, bei der WM zu spielen“. Schweinsteiger war in der DFB-Elf früher auf die Flügel-Position fixiert, doch seit der Versetzung in die Mittelfeldzentrale beim FC Bayern denkt auch Löw um. „Er spielt eine Super-Saison“, lobt Bayern-Präsident Uli Hoeneß: „Der heißt für mich nicht mehr Schweini, der heißt Bastian. Er ist ein Mann geworden.“ dpa

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