Sport : Klage abgewiesen: DSV mit Kadelbach Belcher zu Olympia

Hamburg - Der Streit zweier Segelmannschaften um die einzige deutsche Olympia-Fahrkarte ist entschieden. Das Hamburger Landgericht wies am Mittwochmorgen den Antrag der 470er-Seglerinnen Tina Lutz und Susann Beucke auf einstweilige Verfügung gegen den Deutschen Segler-Verband (DSV) ab. Nach dem Urteil bleiben die Hamburgerinnen Kathrin Kadelbach und Friederike Belcher die einzige dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) zur Nominierung vorgeschlagene Mannschaft in der Zweihanddisziplin 470er Frauen.

Lutz/Beucke hatten ihren Verfügungsantrag im März eingereicht, weil sie sich im Rahmen der nationalen Ausscheidungsserie während der Weltmeisterschaft im australischen Perth benachteiligt sahen. „Gerecht ist das nicht. Wir werden nun das Urteil studieren, ob wir uns mit dem Blick auf die bevorstehende WM durch eine etwaige Berufung noch eine Tür offen halten wollen“, sagte Lutz-Anwalt Michael Lehner nach dem Urteil.

Erleichterung herrschte auf Seiten des beklagten Deutschen Segler-Verbandes. DSV-Präsident Rolf-Otto Bähr sagte: „Das Urteil ist gut und wichtig für den Sport – wir haben unsere faire Basis zurück, die von einem deutschen Gericht bestätigt wurde.“ dpa

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