Sport : Köln denkt schon ans Finale

Trier - Zumindest einen Trost hat Mario Basler. „Jetzt ist der Pokal aus den Köpfen, jetzt gilt alle Konzentration der Regionalliga“, sagte der Trainer des Viertligisten Eintracht Trier. Seine Mannschaft hatte am Dienstagabend im DFB-Pokal 0:3 (0:2) gegen den 1. FC Köln verloren. Es war die fünfte Niederlage des Fußball-Regionalligisten in Folge, trotzdem sagte der Sportliche Leiter von Trier, Fritz Fuchs: „Mario Basler steht nicht zur Disposition.“ Doch Basler kennt die Mechanismen des Geschäfts. „Wenn du vier, fünf Mal nicht gewonnen hast, sind Diskussionen normal“, sagte er. Sein Vertrag läuft bis 2012. Beim Klub hat sich die einstige Reizfigur durchaus Verdienste erworben. Arbeitseifer, professionelle Einstellung und Ernsthaftigkeit kennzeichnen seine sportliche Arbeit.

Der 1. FC Köln, der erstmals seit der Saison 2002/2003 ins Viertelfinale eingezogen ist, denkt dagegen schon ans Endspiel. „Dazu brauchen wir auch ein bisschen Glück. Auf jeden Fall ist der Pokal der Wettbewerb, der uns schnell in die Spur bringt, auch finanziell“, sagte Geschäftsführer Michael Meier nach dem souveränen Sieg. „Das war professionell“, sagte Kölns Trainer Zvonimir Soldo. Der Coach war zufrieden mit der Arbeit seiner Spieler und den Toren von Milivoje Novakovic (25. Minute), Youssef Mohamad (29.) und Maniche (52.).

„Das Finale ist ein Traum. Jetzt warten wir mal die Auslosung ab, und dann sehen wir weiter“, sagte Nationalspieler Lukas Podolski, der sein Können nur sporadisch zeigte und wieder ohne Torerfolg blieb. Dass sich sein Team mit dem Erfolg beim Viertligisten Selbstvertrauen geholt hat, soll sich im Bundesliga-Heimspiel am Samstag gegen Hannover 96 auszahlen. Die Rückkehr von Mittelfeldspieler Maniche nach seiner Rot-Sperre war gegen Trier jedenfalls vielversprechend. „Er macht das Spiel schnell und hat gute Kombinationen eingeleitet“, sagte Kölns Geschäftsführer Meier. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben