Köln - Freiburg 1:0 : Podolski überlupft Freiburg

Beim Wiedersehen von Kölns neuem Sportdirektor Volker Finke mit seinem Ex-Klub Freiburg sieht es lange nach einem 0:0 aus. Doch Lukas Podolski ist in Karnevalsstimmung und trifft in der 89. Minute zum Sieg.

Der freut sich halt: Lukas Podolski wird sicherheitshalber von seinen Mannschaftskameraden lieber fest gehalten.
Der freut sich halt: Lukas Podolski wird sicherheitshalber von seinen Mannschaftskameraden lieber fest gehalten.Foto: dpa

Die Fußballprofis des 1. FC Köln sorgen in der Bundesliga-Rückrunde weiter für Aufsehen. Mit dem 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Europapokal-Aspirant SC Freiburg blieb die Mannschaft von Trainer Frank Schaefer schon zum vierten Mal nacheinander ungeschlagen und machte mit 29 Punkten einen Sprung in das gesicherte Mittelfeld. Beim Wiedersehen des neuen FC-Sportdirektors Volker Finke mit seinem alten Verein erzielte am Samstag Lukas Podolski kurz vor Schluss den Siegtreffer und ließ 45 000 Zuschauer jubeln.

Für Schaefer und seinen Freiburger Kollegen Robin Dutt wurde die Begegnung zu einer Aufstellungs-Lotterie. Bei den Gastgebern fehlten die verletzten Stammkräfte Pedro Geromel, Slawomir Peszko und Adam Matuschyk. Miso Brecko und der Portugiese Petit standen wegen ihrer Gelbsperren nicht zur Disposition. Dutt musste sogar sechs Ausfälle verkraften.

Die Kölner begannen mit viel Elan und waren überlegen – nur die Treffer fehlten. Dabei hätte FC-Torjäger Milivoje Novokavic die Partie in den ersten 30 Minuten praktisch allein entscheiden können: Zwei Großchancen ließ der slowenische WM-Starter ungenutzt und scheiterte dann noch am Pfosten. Auf der Gegenseite traf Johannes Flum für die offensiv zunächst schwachen Gäste das Außennetz. Die Kölner Dominanz hielt auch nach dem Wechsel mit zwei guten Möglichkeiten durch Lukas Podolski an.

Finke, der von 1991 bis 2007 Trainer des SC Freiburg war, erlebte auf der Tribüne einen schwachen Auftritt seines ehemaligen Klubs. Ein Flachschuss von Flum verfehlte das FC-Tor nur knapp – das blieb für lange Zeit die einzige Gäste-Chance. In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend. Zunächst verfehlte Novakovic per Kopf knapp das Gästetor, Anton Putsila hatte einen Treffer für Freiburg auf dem Fuß. Lukas Podolski setzte dann mit einem fulminanten Lupfer den umjubelten Schlusspunkt und entschied das Spiel mit seinem zehnten Saisontor. (dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben