Sport : Köln punktet im Breisgau

Der SC Freiburg hat das Siegen verlernt. Beim gerechten 0:0 im Bundesliga-Duell mit dem 1. FC Köln blieben die Breisgauer am Sonntagabend im siebten Pflichtspiel in Serie ohne Erfolgserlebnis. Die couragiert auftretenden Kölner verpassten es dagegen, durch ihren zweiten Auswärtssieg hintereinander die Abstiegsränge zu verlassen. Drei Tage nach dem bitteren Aus im Uefa-Cup konnten die Badener vor 25 000 Zuschauern im ausverkauften Dreisamstadion dennoch eine Negativserie beenden: Nach zuletzt drei Bundesliga-Niederlagen sprang zumindest wieder ein Punkt heraus.

"Wir müssen das Positive aus diesem Spiel ziehen, auch wenn heute mehr möglich war", sagte Freiburgs Keeper Richard Golz. "Ein 2:1 wäre mir natürlich lieber gewesen, aber der Boden hat uns heute überrascht. Wir müssen jetzt erst mal schauen, dass wir nach unten nichts anbrennen lassen." Die Mannschaft von Trainer Volker Finke bleibt auf dem 11. Tabellenplatz. Kölns Trainer Ewald Lienen war trotz des entführten Punktes nicht glücklich: "Es wäre nicht unverdient gewesen, wenn wir heute gewonnen hätten. Wir haben aber einige hochkarätige Chancen nicht genutzt." Dennoch sei er "dankbar für jeden Punkt - weil jeder Punkt für uns lebenswichtig ist".

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Bundesliga-Tippspiel: Das interaktive Fußball-Toto von meinberlin.de Kräftig eingeheizt wurde beiden Teams und den Fans bei Minusgraden noch kurz vor dem Anpfiff durch die Kölner Gruppe BAP. Angeführt von FC-Mitglied Wolfgang Niedecken traten einige Bandmitglieder sogar in Freiburger Trikots auf. Dirk Lottner setzte nach einer Viertelstunde das erste Signal, doch Golz hielt den Flachschuss. Mit einem Heber prüfte Lottner, Dreh- und Angelpunkt im Kölner Mittelfeld, Golz erneut, doch der Ball landete auf dem Tornetz.

Trotz des gefrorenen Bodens entwickelte sich anfangs eine kurzweilige Partie. Die Spielanteile waren wie die Torchancen ausgeglichen. Christian Timm scheiterte ebenso wie auf der Gegenseite die Freiburger Alexander Iaschwili und Stefan Müller. Vor allem Rigobert Song und Marc Zellweger verliehen der Kölner Abwehr Stabilität.

Der von Borussia Dortmund umworbene Jung-Nationalspieler Sebastian Kehl kam erst spät ins Spiel. Bei Köln fehlten der gesperrte Marco Reich und Andrew Sinkala. Nach der Pause erhöhten die Kölner den Druck. Insgesamt verflachte aber die Partie.

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