Kolumbien : WM-Hoffnung für verletzten Falcao

Knapp drei Monate nach seiner Knie-Operation darf sich Kolumbiens Fußball-Stürmerstar Radamel Falcao Hoffnungen auf die WM-Teilnahme machen.

"Ich denke, dass Falcao mit zur WM fahren wird, auch wenn er zu Anfang des Turniers natürlich noch nicht 100 Prozent wird bringen können", sagte der behandelnde Arzt José Carlos Noronha am Freitagabend der portugiesischen Nachrichtenagentur Lusa.

Noronha hatte Falcao am 25. Januar in Portugal operiert, drei Tage nachdem sich der Profi von AS Monaco im Pokal einen Kreuzbandriss im linken Knie zugezogen hatte. "Ich fühle mich gut, die Entwicklung meines Knies ist spektakulär", hatte der 28-Jährige vor einem Monat im TV-Sender seines Clubs gesagt.

Falcao absolviert zur Zeit die zweite Phase seiner Rehabilitation in einer Sportklinik in Madrid. Die WM, bei der Kolumbien in der Gruppe C auf Griechenland, Japan und die Elfenbeinküste trifft, beginnt bereits in knapp zwei Monaten. Im Sommer war der Kolumbianer aus Santa Marta für 60 Millionen Euro nach Monaco gewechselt. Mit neun Toren hatte der Ex-Profi von River Plate, FC Porto und Atlético Madrid in der Südamerika-Gruppe einen entscheidenden Anteil an der ersten Qualifikation der Cafeteros für eine WM-Endrunde seit 16 Jahren. (dpa)

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