Sport : Kommen und Gehen: Erstmals Frau an der Spitze

Sandra Baldwin ist in Washington als erste Frau in der 106-jährigen Geschichte des Nationalen Olympischen Komitees der USA (USOC) zur Präsidentin gewählt worden. Die 61 Jahre alte ehemalige Englisch-Professorin aus Phoenix setzte sich mit 108 zu 96 Stimmen gegen den künftigen Vizepräsidenten Paul George durch. Baldwin, die zuvor als USOC-Schatzmeisterin fungierte, trat die Nachfolge von Bill Hybl an, der ins Internationale Olympischen Komitee (IOC) aufgenommen worden war.

Athen-Geschäftsführer tritt zurück

Das Organisationskomitee der Olympischen Spiele in Athen 2004 (ATHOC) kommt nicht zur Ruhe. Gestern ist sein Vorstandsvorsitzender und Geschäftsführer Petros Synadinos aus persönlichen Gründen zurückgetreten. Dies berichtete der griechische Rundfunk. Offenbar hängt der Rücktritt mit der Konzentration aller Macht auf die neue ATHOC-Präsidentin Gianna Angelopoulou Daskalaki zusammen. Synadinos soll sich in den letzten Monaten wiederholt unzufrieden geäußert haben, weil "alle Entscheidungen, selbst die einfachsten, erst von einer anderen Person genehmigt werden müssten".

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