Kommentar : Area 51 an der Weser

Über Bremen sorgte am Montag ein Ufo für Verwirrung. Auch Werder-Trainer Robin Dutt machte sich kurzzeitig Sorgen. Dabei gibt es dafür gar keinen Grund, denn beim SV Werder hat der Austausch mit den Aliens Tradition.

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Viktor vom anderen Stern: Werders Publikumsliebling Skripnik.
Viktor vom anderen Stern: Werders Publikumsliebling Skripnik.Foto: Imago

Was ist bloß in Bremen los? Kaum ist sportlich mal wieder etwas Ruhe an der Weser eingekehrt, da macht ein Ufo den Bremer Luftraum unsicher. Mehrmals soll es auf dem Radar des Bremer Flughafens aufgetaucht und erst nach drei Stunden wieder verschwunden sein. Mehrere Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet.

Auch Werder Bremens Trainer Robin Dutt hat sich schon zum Ufo-Alarm in Bremen geäußert: „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht auf einem fremden Planeten landen“. Doch für die Mannschaft von Werder Bremen besteht keine Bedrohung, wenn sie am Mittwochmorgen ins Trainingslager nach Jerez de la Frontera fliegt. Denn der Austausch mit den Außerirdischen hat bei Werder Tradition.

Schon in grauer Vorzeit sollen Aliens nach Bremen gekommen sein, um Otto Rehhagel die entscheidende Eingebung für die fußballerische Entwicklung einzuflößen. In Bremen ist das alles längst bekannt. So glauben heute nur noch die größten Ignoranten, dass Viktor Skripnik (Foto) tatsächlich ein Erdling und Ukrainer war.

Den Kontakt zu dem späteren Publikumsliebling hatte übrigens Erich hergestellt. Nicht Ribbeck, sondern von Däniken. Ja, genau der Schweizer Ufo-Freak! Der hat zudem nicht nur die mysteriösen Nazca-Linien in der Wüste von Peru entdeckt, sondern dabei gleich noch Stürmer Claudio Pizarro mitaufgestöbert. Alles nur Verschwörungen und Hirngespinste? – Wer’s glauben will...

Zuletzt war Erich von Däniken übrigens 2004 in Bremen, um die letzten Skeptiker zu überzeugen. In diesem Jahr gewann Werder bekanntlich das Double.

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