Sport : Kovac und Partner

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Auf welcher Position er denn am liebsten spiele, wurde Niko Kovac an seinem ersten Arbeitstag bei seinem alten und nun wieder neuen Arbeitgeber Hertha BSC gefragt. Kovac lächelte und sagte dann den Satz, den Trainer am liebsten hören: „Dort, wo mich der Coach hinstellt.“ In Halberstadt, beim zweiten Testspiel für die neue Saison, stellte ihn Huub Stevens ins zentrale, defensive Mittelfeld. Also dorthin, wo auch Pal Dardai am liebsten spielt. Der Ungar also außen vor? Mitnichten. Kovac und Dardai spielten in Halberstadt im defensiven Mittelfeld. Und zwar nicht schlecht, soweit das bei diesem viertklassigen Gegner zu beurteilen war. „Pal und ich sind ähnliche Spielertypen, auch von der Körpergröße her. Ich bin sicher, dass wir gut miteinander harmonieren“, sagte Kovac.

Ob Stevens auch künftig im 35-2-System spielt und damit für Kovac und Dardai Platz ist, bleibt abzuwarten. In Halberstadt bot er im Mittelfeld mit Bart Goor (links) und Roberto Pinto (rechts) zwei Offensivspieler im Mittelfeld auf. Doch Kovac versteht sich bekanntlich auch aufs Antreiben und Stürmen. Ging er mit nach vorn, was nicht selten geschah, sicherte Dardai für ihn nach hinten ab. In der zweiten Halbzeit war das alles ganz anders. Da saßen beide auf der Bank. Tsp

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