Sport : Krach an der Platte

3B und Langweid streiten sich

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Berlin (jgp). Rainer Lotsch ist verärgert. „Das sind Kindereien, welche die Atmosphäre vergiften“, sagt der Manager des TischtennisBundesligisten 3B Berlin. Vor dem Heimspiel gegen den Deutschen Meister FC Langweid (Anton-Saefkow-Halle, 11 Uhr) piesacken sich beide Klubs. Csilla Batorfi, die Spielertrainerin der Gäste, sagte, die Berlinerinnen hätten ihre Mannschaft falsch aufgestellt. Die Chinesin Ran Li zum Beispiel, die letztjährige Nummer eins, sei zu Unrecht auf Position drei gerückt. Das will Lotsch nicht so stehen lassen: „Batorfi ist zwar sehr erfahren im Tischtennis, von den Regeln aber hat sie keine Ahnung.“

Zu Beginn der Saison hätte Langweid Protest einlegen können, sagt Lotsch. Hat der bayerische Klub aber nicht. Damit ist das Thema für den Berliner Manager erledigt. Die Spannungen zwischen den beiden Klubs deuten jedenfalls auf Nervosität hin, obwohl Langweid als Tabellenführer (12:0 Punkte) gegen den Vierten Berlin (6:2) als Favorit in die Partie geht. „Wir wollen so gut wie möglich spielen und vielleicht einen oder zwei Punkte holen“, sagt Lotsch. Schwer genug wird es. Die Gäste bieten neben der Ungarin Batorfi die Rumänin Mihaela Steff auf, Nummer 13 der Weltrangliste, sowie die gebürtige Chinesin Yunli Schreiner, die in der vergangenen Saison die beste Bilanz an Position drei errungen hat. Für Lotsch ist die Begegnung deshalb eine Standortbestimmung. „Die Spielerinnen sollen nachweisen, dass sie Fortschritte gemacht haben.“ Da sind leichte Spannungen zwischen den Teams vielleicht sogar hilfreich.

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