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Kroate verlässt Dortmund : Perisic wechselt nach Wolfsburg

06.01.2013 14:43 Uhr

Dem Werben des VfL Wolfsburg konnte Ivan Perisic nicht widerstehen. Aus Frust über sein Dasein als Bankdrücker kehrt der kroatische Nationalspieler dem Deutschen Meister aus Dortmund bereits in der Winterpause den Rücken.

Der Edelreservist aus dem Meisterkader ergriff gleich die erste Chance zur Flucht. Als sich der deutsche Fußball-Meister aus Dortmund auf dem Weg ins Trainingsquartier nach La Manga machte, änderte Ivan Perisic kurzfristig sein Reiseziel.

Statt nach Spanien flog er in die Türkei, wo er mit dem VfL Wolfsburg die letzte Details seines neuen Vertrages aushandelte. Nach positivem Gesundheitscheck wurden sich beide Seiten schnell einig, Perisic sollte am Nachmittag im VFL-Trainingslager in Belek offiziell vorgestellt werden. „Wir hätten Ivan nicht abgegeben, wenn es nicht sein ausdrücklicher Wunsch gewesen wäre„, kommentierte BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.


Die Verhandlungen des Dortmunder Geschäftsführers mit seinem Wolfsburger Kollegen Klaus Allofs verliefen problemlos. Schließlich macht sich der Wechsel des schuss- und kopfballstarken offensiven Mittelfeldspielers für beide Seiten bezahlt. Die Borussia kassiert dem Vernehmen nach rund acht Millionen Euro für den 23 Jahre alten kroatischen Nationalspieler. Perisic war vor anderthalb Jahren für 5,5 Millionen Euro vom FC Brügge zum BVB gewechselt. Und der VfL bekommt die von Trainer Dieter Hecking geforderte Verstärkung auf der linken Seite. Dort soll der Neuzugang seinem Landsmann Ivica Olic Druck machen.

Der Transfer kommt nicht überraschend. Aus Unzufriedenheit über sein anhaltendes Reservistendasein hatte Perisic zuletzt wiederholt Kritik geäußert und öffentlich einen Vereinswechsel in Aussicht gestellt. Am Sonntag trainierte der neue VfL-Spieler das erste Mal mit seinem neuen Team.

Gut möglich, dass sich der BVB noch in der Transferperiode bis Ende Januar um Ersatz für Perisic bemüht. Schließlich hatte der noch 2005 von der Insolvenz bedrohte Club im abgeschlossenen Geschäftsjahr einen in der Bundesliga-Historie bisher unerreichten Gewinn von über 30 Millionen Euro erzielt. Der Verkauf von Perisic erweitert den finanziellen Spielraum, obwohl der hochwertige Meisterkader mit jeder Vertragsverlängerung eines Leistungsträgers zuletzt immer kostspieliger wurde. (dpa)

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