Sport : Kultur: Große Schau, kleiner Globus

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Vom 20. Oktober bis 8. Januar 2006 wird im Berliner MartinGropius-Bau die Fußball-Ausstellung „Rundlederwelten“ zu sehen sein. Die Schau steht im Zentrum des Kunst- und Kulturprogramms zur WM. Die Idee, die Werke von mehr als 60 Künstlern – darunter nur 14 Frauen – zusammenzutragen, hatte der verstorbene „documenta“-Kurator Harald Szeemann. Seine Nachfolgerin ist die Schweizerin Dorothea Strauss. Franz Beckenbauer hat ihr schon das berühmte Andy-Warhol-Porträt übergeben, das ihn in jüngeren Jahren zeigt. Zu sehen sein werden in der Ausstellung viele Malereien, aber auch Videoinstallationen, Plastiken und Fotografien. Einige Werke, die laut Organsiationskomitee den Weg des Fußballsports in die „Hochkultur“ ebnen sollen, wurden eigens für die „Rundlederwelten“ angefertigt.

Als „Herzstück des Programms“ bezeichnet der WM-Kulturverantwortliche André Heller aber den Fußball-Globus. Er wird am Dienstag in Hannover öffentlich zugänglich sein. Und eine kleinere Version des begehbaren Balls steht bereits seit einer Woche in Tokio. Die Kulturstiftung des Bundes will den „Football Globe Germany – 2006 Fifa World Cup“ auch nach Madrid, Mailand und London schicken, um die Vorfreude auf das Großereignis zu kultivieren. oom

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