Sport : KURVEN Diskussion TAKTIKSCHULE mit Mathias Klappenbach

Tim Meyer[Aurich]

Klarer Fall: Wer Franck Ribéry nicht gut findet, ist entweder ein Trottel oder ein Holzkopf. Aber dass jetzt alle lustig finden, dass Ribéry seinen Kollegen Zahnpasta unter die Türklinke schmiert? Huah, da haben wir doch schon in der 5. Klasse gegähnt.

Tim Meyer, Aurich

Finger weg vom DFB-Pokal. Wenn jetzt umfangreiche Reformen gefordert werden, haben sie doch nur das Ziel, die kleinen Klubs auszugrenzen. Dann am besten gleich konsequent einen festen Platz für die Bayern im Finale.

Frank Schlehdorn, Düsseldorf

Ist eigentlich gesichert, dass Hertha am Wochenende noch elf Mann beisammen hat? Nicht, dass Hoeneß vorher noch schnell die restlichen Spieler verhökert, weil sie zu alt, zu jung oder zu sehr aus dem Wedding sind.

Peter Resche, Berlin

Endlich keine Freundschaftsspiele mehr, kein grausiger Ligapokal, keine Expertentipps von Mario Basler. Sondern echter Fußball. Ick freu mir.

Mario Roller, Bewekenhorn

Oft passiert es talentierten Jugendspielern, dass sie ihre Grenzen erkennen müssen, wenn sie zu einem besseren Verein wechseln. Auf einmal können alle besser spielen als man selbst, obwohl man im alten Dorfklub der Kapitän war, die meisten Tore geschossen hat und dem Irrglauben verfallen war, dass die Mädchen doch eigentlich alle auf einen stehen müssten. Einen ähnlichen Verfall seiner Wertschätzung erlebt gerade der international erfahrene Profi Mark van Bommel. Vor einem Jahr kam er vom FC Barcelona zum FC Bayern in eine Mannschaft, bei der Chaos im Mittelfeld herrschte.

Schnell war der Holländer der Anführer, schoss Tore und setzte spielerische Akzente. Jetzt hat der neue FC Bayern aber viele gute Mittelfeldspieler. Zwar soll van Bommel ebenso wie sein Partner im defensiven Mittelfeld, Zé Roberto, Zweikämpfe gewinnen und dann das Spiel nach vorne einleiten. Seine vorrangige Aufgabe scheint er aber in der Zerstörung zu sehen.

Ottmar Hitzfeld hat ihm den Titel „Aggressiv-Leader“ verliehen. Bayerns Trainer betont ständig, dass es trotz der neuen Stürmer am wichtigsten sei, eine funktionierende Defensive mit Typen wie van Bommel zu haben. Hitzfeld steht zu ihm, obwohl van Bommel sich gerade mit aller Macht als unfairer Provokateur und Treter profiliert. Nicht nur den Mädchen missfällt das. In Barcelona brauchten sie van Bommel nicht mehr, weil er den anderen gegenüber als Fußballer deutlich abfiel. So weit ist der FC Bayern noch nicht.

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