Sport : Kurzmeldungen

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FAKTEN

Spende I

Der FC Bayern München will die Opfer der Hochwasserkatastrophe mit einem großen Hilfspaket unterstützen und mindestens 300 000 Euro spenden. Die Spieler sagten ihre finanzielle Hilfe zu und wollen 100 000 Euro beitragen. Der Verein wird die gesamten Netto-Einnahmen aus dem Rückspiel zur Champions-League-Qualifikation gegen Partizan Belgrad am 27. August, mindestens aber 200 000 Euro, überweisen.

Spende II

Auch Radprofi Jan Ullrich steht den Opfern der Flutkatastrophe im Osten Deutschlands zur Seite. Beim Abschiedsrennen seiner Freunde Mike und Dirk Baldinger in seinem Wohnort Merdingen, hatte der 28 Jahre alte Rad-Olympiasieger am Montag für jede der 50 Runden jeweils 500 Euro ausgelobt. Der Gesamtbetrag von 25 000 Euro wird einer Hilfsorganisation übergeben.

Führung des FCK vor dem Aus

Der 1. FC Kaiserslautern steckt in seiner wohl größten Vereinskrise. „Dem Klub ist ein riesiger Imageschaden entstanden“, erklärte der stellvertretende Aufsichtsratschef Hubert Keßler und meinte damit den Auftritt seines Vorgesetzten Robert Wieschemann in der DSF-Sendung „Doppelpass“. Dass Vorstandschef Jürgen Friedrich nach sechs Jahren im September aus dem Amt scheidet, plauderte Wieschemann selbst aus. Die Zeitung „Rheinpfalz“ mutmaßt, dass Wieschemann bereits am Donnerstag zurücktreten wird.

Acht Klubs drohen mit Boykott

Die italienische Fußball-Liga wird wohl nicht wie geplant am 1. September starten. Acht Erstligisten drohen mit einem Boykott, wenn sie bis zum ersten Anpfiff keine lukrativen Pay-TV-Verträge abgeschlossen haben. Am Dienstag wird bei der Liga-Sitzung die offizielle Verschiebung des Serie A-Starts erwartet.

Ohne nationale Symbole

Beim ersten Fußball-Länderspiel zwischen Nord- und Südkorea seit zwölf Jahren sollen auf die sonst üblichen nationalen Symbole verzichtet werden. Im Aufeinandertreffen der beiden getrennten Nationen werden weder Nationalhymnen gespielt noch die jeweiligen Flaggen gehisst.

Uwe Seeler Herthaner

Hertha BSC hat ein weiteres prominentes Mitglied. Uwe Seeler, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft, unterschrieb beim Berliner Fußball-Bundesligisten.

Unions Trainer auf Reisen

Trainer Georgi Wassilew vom Fußball-Zweitligisten 1. FC Union ist Ehrengast beim Länderspiel zwischen Bulgarien und Deutschland am Mittwoch in Sofia. Auf Einladung des bulgarischen Fußball-Verbandes nimmt Wassilew dort an einer Feierstunde teil, in deren Rahmen Krassimir Balakow geehrt wird. Der Trainer gilt als Entdecker des Mittelfeldspielers vom VfB Stuttgart.

Coulthard greift Montoya an

Nach dem langweiligen Rennen vom Sonntag und der erdrückenden Ferrari-Dominanz in der Saison bringt Formel-1-Pilot David Coulthard wenigstens verbal ein wenig Unruhe in den Fahrerzirkus. Der Schotte nahm am Montag den Kolumbianer Juan Pablo Montoya ins Visier: „Die Leute sagen, Montoya sei ein toller Typ. Vielleicht ist er das - aber mit einem kleinen Hirn.“

Wallau macht weiter

Der Spielbetrieb beim Handball-Bundesligisten SG Wallau-Massenheim ist vorerst gesichert. Auf einer Krisensitzung am Montagabend strich die Vereinsführung der Hessen den Saisonetat von 2,25 Millionen auf deutlich unter zwei Millionen Euro zusammen. Die Spieler akzeptierten Gehaltskürzungen in unbekannter Höhe, und auch die Gesellschafter machten Zugeständnisse, um die Unterdeckung des Etats in Höhe von 480 000 Euro auszugleichen.

Lobinger siegt in Linz

Stabhochspringer Tim Lobinger hat beim Grand-Prix-II-Meeting in Linz gewonnen. Der EM-Dritte von München (5,80) und Sieger von Zürich (5,80) schaffte erneut 5,80 m und strich für seinen Erfolg 2500 Euro ein. Nur Vierter wurde der Überraschungs-Europameister Alex Averbuch (Israel) mit 5,70 m.

KRANKENSTAND

Saison für Sina Schielke beendet

Für die neue deutsche Sprinthoffnung Sina Schielke ist die Leichtathletik-Saison beendet. Diese Entscheidung traf die 21-Jährige von der LG Olympia Dortmund nach einer ärztlichen Untersuchung in Essen. Zuvor waren erneut muskuläre Beschwerden aufgetreten, die mit einer alten Verletzung zusammenhängen.

Best wieder im Krankenhaus

Nordirlands früherer Fußballstar George Best musste wegen einer Infektion erneut ins Krankenhaus gebracht werden. Der einstige Nationalspieler von Manchester United hatte sich Ende Juli einer zehnstündigen Leber-Transplantation unterziehen müssen. Der 56-Jährige hatte neun Monate auf ein geeignetes Spenderorgan warten müssen.

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