Sport : Kurzmeldungen

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FAKTEN

Trapattoni unter Druck

Italiens Fußball-Nationaltrainer Giovanni Trapattoni gerät nach der 0:1-Pleite im Testspiel gegen Slowenien immer mehr unter Druck. Für Trapattoni, der bereits nach dem WM-Aus im Achtelfinale gegen Südkorea heftig kritisiert worden war, könnte das erste EM-Qualifikationsspiel am 7. September gegen Aserbaidschan zum Schicksalsspiel werden. Der frühere Trainer des FC Bayern München muss diese Partie gewinnen, sonst ist seine Ablösung sehr wahrscheinlich, berichten italienische Medien. Trapattoni war im Juli 2000 Nachfolger von Dino Zoff im Amt des Nationaltrainers geworden.

Werder findet Trikotsponsor

Bundesligist Werder Bremen hat wieder einen Partner für Trikotwerbung. Der Schuh-Anbieter „Reno“ wurde am Freitag als neuer Sponsor vorgestellt. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Osnabrück soll für den Schriftzug „Young Spirit“ auf den Trikots der Fußball-Profis rund 2,5 Millionen Euro jährlich zahlen. Die Bremer hatten über ein Jahr ohne Werbung auf den Trikots gespielt.

Siem Zweiter in Gleneagles

Golfprofi Marcel Siem (Pullheim) hat bei den Scottish-PGA-Championships in Gleneagles einen glänzenden zweiten Tag erwischt und eine 66er-Runde gespielt. Siem liegt mit insgesamt 136 Schlägen auf der Par-72-Anlage gemeinsam mit dem Australier Richard Dick auf dem zweiten Rang. Platz eins belegt Adam Scott (Australien) mit 132 Schlägen.

Zabel verpasst Etappensieg

Erik Zabel hat seinen zweiten Etappensieg bei der Holland-Rundfahrt der Radprofis knapp verpasst. Der Sprinter vom Team Telekom belegte auf dem vierten Tagesabschnitt Rang drei. Es gewann der russische Ausreißer Sergej Iwanow, der am Ende der 198 km von Arnheim nach Sittard einen Vorsprung von einigen Metern rettete. In der Gesamtwertung behauptete der Kolumbianer Victor Hugo Pena seine Führung vor Robert Bartko. Der Potsdamer liegt fünf Sekunden zurück.

Russland bestätigt Dominanz

Die russischen Florettfechterinnen und Frankreichs Degenfechter haben zum Abschluss der Weltmeisterschaften in Lissabon die letzten Goldmedaillen gewonnen. Die Russinen besiegten im Finale Polen mit 45:41 und unterstrichen mit dem Gewinn der insgesamt sechsten Goldmedaille die Dominanz Russlands bei der WM. Zuvor hatte Frankreich im Degenfinale der Männer gegen Russland für eine Überraschung gesorgt. Die deutschen Teams schieden jeweils im Viertelfinale aus. Einmal Gold und je zweimal Silber und Bronze haben die deutschen Fechter in Lissabon gewonnen.

Schuss auf Zuschauerin

Eine Zuschauerin hat beim Weltcup-Finale der Sportschützen auf der Olympia-Anlage in München-Hochbrück eine Schussverletzung erlitten. Sie musste ins Krankenhaus eingeliefert werden. Nach Auskunft des Deutschen Schützenbundes (DSB) besteht keine Lebensgefahr für die Frau. Der genaue Unfall-Hergang war zunächst unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

KOMMEN UND GEHEN

Ronaldo-Transfer geplatzt

Der Transfer von Fußball-Weltmeister Ronaldo vom italienischen Erstligisten Inter Mailand zum spanischen Rekordmeister Real Madrid ist geplatzt. „Die Differenzen zwischen beiden Vereinen sind unüberbrückbar. Deshalb ist das Thema erledigt“, teilte Real Madrid auf seiner Internetseite mit. Madrid hatte für den 25 Jahre alten WM-Torschützenkönig aus Brasilien zwölf Millionen Euro plus zwei Spieler im Tausch geboten, Inter ursprünglich 100 Millionen Euro Ablöse gefordert.

Montoya bleibt bei Williams

Juan Pablo Montoya hat seinen Vertrag beim Formel-1-Team Williams-BMW um zwei Jahres verlängert. „Ich habe keinen Zweifel daran, dass sowohl Williams F1 als auch BMW fest entschlossen sind, Weltmeister zu werden“, sagte der Kolumbianer.

KRANKENSTAND

Agostino fällt zwei Wochen aus

Fußball-Bundesligist 1860 München muss mindestens zwei Wochen ohne Stürmer Paul Agostino auskommen. Die am Donnerstag im Training erlittene Oberschenkelverletzung des Australiers stellte sich als Muskelfaserriss heraus. Der 27-Jährige kommt wohl frühestens im Derby gegen den FC Bayern am 10. September wieder zum Einsatz.

LETZTE MELDUNG

WM-Rasen zu verkaufen

Ein winziges Stück WM-Geschichte für rund 20 Euro: 55 Tage nach der Endspielniederlage der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen Brasilien (0:2) in Japan wird im International Stadium von Yokohama der Rasen abgetragen. 30 000 Rechtecke des WM-Grüns sind laut Stadionsprecher Yoshihiko Muramoto ab Sonntag im Souvenirshop der größten japanischen Arena erhältlich. Ein 55 mal 40 Millimeter großes Souvenir kostet etwa 20 Euro.

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