Sport : Kurzmeldungen

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FAKTEN

Deisler kehrt erst 2003 zurück

Fußball-Nationalspieler Sebastian Deisler wird in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr für seinen neuen Verein FC Bayern München spielen können und frühestens Anfang 2003 für ein Comeback bereit sein. „Er erhält einen soliden Aufbau, damit er nie mehr Probleme bekommt. Das Ziel ist, dass er im Januar wieder dabei ist“, sagte Mannschaftsarzt Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt dem „kicker“. Deisler hatte sich im Mai einen Knorpelschaden am Knie zugezogen.

Inter Mailand will Schneider

Nach Ronaldos Weggang will Fußball-Erstligist Inter Mailand seinen Kader weiter verstärken und hat dabei offenbar auch Nationalspieler Bernd Schneider vom Bundesligisten Bayer Leverkusen im Visier. Nach Angaben der Tageszeitung „Tuttosport“ ist Inter bereit, bis zu elf Millionen Euro für Schneider auszugeben. Calmund hatte Schneider bislang für unverkäuflich erklärt.

Gegen Beckers Comeback

Ein mögliches Daviscup-Comeback von Boris Becker stößt auch beim Präsidenten des Deutschen Tennis Bundes (DTB), Georg von Waldenfels, auf wenig Gegenliebe. „Wenn die Mannschaft, auf die wir in Zukunft setzen, das rundweg ablehnt, kann ich mir das nicht vorstellen. Das ganze Produkt Tennis wird dadurch belastet“, sagte Waldenfels. Daviscup-Teamchef Michael Stich hatte angedeutet, dass er sich einen Einsatz des 34-jährigen Becker im Doppel des Weltgruppen-Abstiegsspiels gegen Venezuela vorstellen könne.

Neuer Fernsehvertrag für DEL

Die Deutsche Eishockey-Liga (DEL) und der Pay-TV-Sender Premiere haben sich auf eine weitere Zusammenarbeit bis 2004 geeinigt. Nach dem Insolvenzantrag von KirchMedia musste der Vertrag neu verhandelt werden. Statt der ursprünglich vereinbarten 3,55 Millionen Euro soll die DEL bis 2004 nur 2,66 Millionen Euro bekommen. Dafür gibt es keine Auflagen mehr bei der Zweitverwertung, wodurch eine Zusammenarbeit mit den Free-TV-Sendern wieder möglich ist. Premiere wird an jedem Spieltag das „Match des Tages“ ausstrahlen.

Ex-Schwimm-Präsident verhaftet

Klaus Henter, der frühere Präsident des Deutschen Schwimm-Verbandes (DSV), ist am Mittwoch für einige Stunden festgenommen und erst nach mehrstündiger Vernehmung vor dem Amtsrichter sowie einer Hinterlegung von 50 000 Euro Kaution wieder auf freien Fuß gesetzt worden. Wie die „Westfälische Rundschau“ berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Untreue in sieben Fällen.

Rogge bei Gedenkfeier

Mit seinem Präsidenten Jacques Rogge wird das Internationale Olympische Komitee (IOC) heute in Fürstenfeldbruck bei der Gedenkfeier zum Terroranschlag bei den Olympischen Spielen 1972 in München vertreten sein. Der Belgier hatte an den Spielen vor 30 Jahren als Segler teilgenommen.

Jussupow erklärt Rücktritt

Schach-Großmeister Artur Jussupow hat überraschend seinen Rücktritt aus dem deutschen Nationalteam erklärt. Er begründete seinen Schritt mit den geplanten Dopingkontrollen des Weltschachbundes Fide. „Man ist an ein Tribunal ausgeliefert. Das erinnert mich an die stalinistischen Verfahren in den 30er Jahren“, sagte Jussupow. Auch Schach-Legende Robert Hübner will auf künftige Einsätze im Nationalteam verzichten.

KRANKENSTAND

Unions Kozak fehlt bis Januar

Fußball-Zweitligist 1. FC Union muss mindestens bis Anfang Januar 2003 auf den slowakischen Nationalspieler Ivan Kozak verzichten. Bei dem Abwehrspieler wurde am Donnerstag ein Kreuzbandriss im linken Knie aus dem Pokalspiel gegen Schweinfurt 05 (2:1 n.V.) diagnostiziert.

Gerber droht Pause

Dem Stuttgarter Fußballprofi Heiko Gerber droht eine zehnwöchige Zwangspause. Grund ist eine Kortison-Therapie wegen einer Schilddrüsenentzündung des 30-Jährigen. Kortison steht jedoch auf der Dopingliste des Deutschen Fußball-Bundes (DFB). Dessen Anti-Doping-Kommission wird in den nächsten Tagen über diesen bislang einmaligen Fall entscheiden. Der VfB Stuttgart setzt sich für eine Ausnahmeregelung ein.

LETZTE MELDUNG

Gesucht: Simonya Popova

Ihr : Simonya Popova. Ihre Markenzeichen: endlose Beine, blonde Löwenmähne und ein sündiger Schmollmund. Sie trägt derart kurze Gewänder, dass sie aus dem Kinderladen stammen könnten. Ihr Problem: Sie existiert nicht. Ein Spaß des US-Magazins „Sports Illustrated“ verwirrte bei den US Open die Zuschauer. Nachdem die Zeitschrift das Porträt der angeblich neuen Tennis-Sensation veröffentlichte, war die kesse 17-Jährige ein paar Tage lang Gesprächsthema. Journalisten und Fans machten sich auf die Suche nach der Popova. Erst im letzten Satz hatte die Zeitschrift den Scherz aufgelöst. Offenbar lasen viele nicht so weit.

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