Sport : Kurzmeldungen

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ISTAF-ZEITPLAN

17.40 UhrMehrkampf, 100 m Männer

17.50 UhrZwischenläufe Schulstaffel

18.15 UhrMehrkampf, Weitsprung, M.

18.20 UhrZwischenlauf Schulstaffel

18.30 UhrSchüler, Sprint 50 m

Hauptprogramm

19.00 UhrStabhochsprung, Männer

19.00 UhrSchulstaffel, Finale

19.10 Uhr1000 m, Jugend A

19.25 UhrDreisprung, Männer

19.30 UhrPräsentation Istaf 2000

19.40 Uhr5000 m, Frauen

19.42 UhrSpeerwerfen, Frauen

20.00 Uhr100 m, Frauen

20.10 Uhr 100 m, Männer

20.20 Uhr1500 m, Männer

20.30 Uhr100 m Hürden, Frauen

20.40 UhrMehrkampf Kugelst., M.

20.40 Uhr400 m, Männer

20.50 Uhr1500 m, Frauen

21.00 UhrSpeerwerfen, Männer

21.05 Uhr400 m Hürden, Männer

21.10 UhrWeitsprung, Frauen

21.15 Uhr400 m, Frauen

21.25 Uhr800 m, Männer

21.35 Uhr5000 m, Männer

21.50 UhrGold-Jackpot-Ehrung

22.05 UhrMehrkampf, 1000 m, M.

Einige wenige Karten für das Istaf im Jahn-Stadion gibt es noch an der Abendkasse (ab 16 Uhr), sie können auch telefonisch reserviert werden unter 030 - 44304430.

JACKPOT-KANDIDATEN

Sieben Sportfeste gehören zur Golden League des internationalen Leichtathletik-Verbandes (IAAF): Oslo, Paris, Rom, Monte Carlo, Zürich, Brüssel und Berlin. Beim Istaf, dem Finale der Serie, entscheidet sich, wer am mit 50 Kilogramm Gold dotierten Golden-League-Jackpot partizipiert. Voraussetzung ist, dass der betreffende Athlet bei allen sieben Meetings seine Disziplin jeweils gewonnen hat. Vor dem Finale beim Istaf sind noch vier Athleten im Jackpot:

Hicham El Guerrouj (1500 m)

Der marokkanische Mittelstreckenläufer lief bisher so souverän wie kein anderer durch die Golden-League-Saison und gilt als sicherer Anwärter auf den goldenen Jackpot. Diesen gewann der 27-Jährige in seiner Karriere bereits dreimal. El Guerrouj hält die Weltrekorde über 1500 m, die Meile und 2000 m. Letzteren stellte er beim Istaf vor drei Jahren auf. Seit 1996 hat El Guerrouj nur drei Rennen verloren. Zwei dieser Niederlagen musste er allerdings in den wichtigsten Rennen seiner Karriere hinnehmen. Denn sowohl 1996 als auch 2000 hieß der Olympiasieger nicht Hicham El Guerrouj.

Felix Sanchez (400 m Hürden)

Felix Sanchez lebt in den USA, startet aber für die Dominikanische Republik. Im vergangenen Jahr feierte der 25-Jährige seinen größten Erfolg, als er in Edmonton Weltmeister wurde. Seine letzte Niederlage datiert vom 2. Juli 2001, in London siegte er vor zwei Wochen sogar auf der 400-m-Distanz und bezwang unter anderen Europameister Ingo Schultz. Trotzdem ist er der Wackelkandidat unter den vier Jackpot-Anwärtern. Denn erst auf den letzten Metern setzte er sich vor einer Woche in Brüssel gegen den Europameister Stéphane Diagana (Frankreich) durch.Diagana zog seine Startzusage für Berlin zurück.

Marion Jones (100 m)

Der Superstar der US-Leichtathletik ist in dieser Saison in 15 Rennen ungeschlagen. Die dreifache Olympiasiegerin und fünffache Weltmeisterin sorgte vor zwei Jahren beim Istaf für die beste je in Deutschland gelaufene 100-m-Zeit einer Frau. Sie siegte damals im Olympiastadion in 10,78 Sekunden. Erst ein großes 100-m-Finale hat die 26-Jährige in ihrer Karriere verloren: Vor einem Jahr wurde sie Zweite bei der WM hinter Schanna Pintusewitsch-Block (Ukraine).

Ana Guevara (400 m)

Die Mexikanerin hat sich in dieser Saison überraschend als dominierende 400-m-Läuferin etabliert. Dabei steigerte sie sich auf 49,16 Sekunden – und damit ist Guevara bereits die elftschnellste 400-m-Läuferin aller Zeiten. Die Mexikanerin spielte ebenso wie Marion Jones früher Basketball. Sie wechselte 1996 zur Leichtathletik, nachdem sie nicht für Mexikos Olympiateam berücksichtigt worden war. 2001 war sie WM-Dritte über 400 m. Guevara war die erste mexikanische Frau, die bei einer Leichtathletik-WM eine Medaille gewann. Heute trifft sie unter anderen auf Grit Breuer (Magdeburg).

WEITERE HÖHEPUNKTE

Über 100 m kommt es zum Duell zwischen dem Olympiasieger Maurice Greene (USA) und dem Europameister Dwain Chambers. Der Brite hat den formschwachen Weltrekordler in dieser Saison schon dreimal bezwungen. Über 400 m startet Europameister Ingo Schultz, und dabei gibt es eine späte WM-Revanche. 2001 war dem Dortmunder der Durchbruch gelungen. Schultz wurde WM-Zweiter und trifft nun auf den Weltmeister Avard Moncur (Bahamas) und den WM-Dritten Greg Haughton (Jamaika). Über 800 m geht Olympiasieger Nils Schumann (Großengottern) ins Rennen gegen Weltmeister André Bucher. Über 5000 m startet der 10000-m-Vizeeuropameister Dieter Baumann (Tübingen), und im Stabhochsprung sind die beiden EM-Medaillengewinner Lars Börgeling (Leverkusen) und Tim Lobinger (Frankfurt) dabei. Europameister Christian Olsson (Schweden) ist im Dreisprung der Star. Während Olympiasiegerin Heike Drechsler (Karlsruhe) im Weitsprung startet, wird die Äthiopierin Berhane Adere über 5000 m voraussichtlich einen Weltrekordversuch unternehmen. jöwe

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