Sport : Kurzmeldungen

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FAKTEN

Drei deutsche Teams zur Tour

Erstmals in der Geschichte der Tour de France sind 2003 mit Telekom, Coast und Gerolsteiner drei deutsche Teams startberechtigt. Dies bestätigt die Rangliste des RadsportWeltverbandes UCI. In der von Mapei (Italien) angeführten Mannschaftswertung, die über die Tour-Zulassung entscheidet, ist Team Coast Sechster, Gerolsteiner Elfter und das Team Telekom Zwölfter. Weltranglistenerster bei den Fahrern ist Telekom-Sprinter Erik Zabel (Unna).

DFB sperrt Kurz und Varela

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Bundesligaspieler Marco Kurz (TSV 1860 München) und Gustavo Varela (Schalke 04) wegen unsportlichen Verhaltens für je ein Meisterschaftsspiel gesperrt. Beide hatten bei Münchens 3:0-Sieg gegen Schalke am Samstag Rot gesehen.

Grundsteinlegung in München

Die Münchner Fußball-Klubs FC Bayern und TSV 1860 haben den Grundstein für die neue Arena im Stadtteil Fröttmaning gelegt. Das Stadion soll rund 280 Millionen Euro kosten und 2005 fertig sein. Das Namensrecht hat sich der Versicherungskonzern Allianz für 90 Millionen Euro bis 2021 gesichert.

Winfried Schäfers letzte Runde

Der Rechtsstreit zwischen Kameruns Fußball-Nationaltrainer Winfried Schäfer und dem ehemaligen Zweitligisten Tennis Borussia geht in die letzte Runde: Der siebte Senat des Bundesarbeitsgerichtes in Erfurt hat für den 4. Dezember die Revisionsverhandlung angesetzt. Schäfer fordert aus seinem vorzeitig beendeten Vertragsverhältnis entweder das restliche Gehalt von rund zwei Millionen Euro oder zumindest eine Abfindung. In den ersten beiden Instanzen war er gescheitert.

Matthäus und Rapid vor Gericht

Fünfeinhalb Monate nach seiner Entlassung als Trainer beim österreichischen Fußball-Bundesligisten Rapid Wien zieht der deutsche Rekordnationalspieler Lothar Mattthäus vor das Arbeitsgericht Wien. Am Donnerstag beginnt der Prozess. Matthäus hat den Klub auf 500 000 Euro verklagt.

Snowboarder nicht mehr im DSV

Die Snowboarder werden aus dem Deutschen Ski-Verband (DSV) ausgegliedert und künftig mit einem eigenen Verband, der bis Ende November gegründet werden soll, unter dem Dach des DSV vertreten sein. Das solle die Entwicklung in diesem Sport vorantreiben, erklärte DSV-Präsident Fritz Wagnerberger.

Kritik an Einmal-Zahlung

Die geplante Einmal-Zahlung des Schering-Konzerns in Höhe von 25 000 Euro in den Entschädigungsfonds für DDR-Doping-Opfer stößt auf Kritik. Die frühere Kugelstoßerin Birgit Boese sagte, der von der Schering-Tocher Jenapharm bereitgestellte Betrag würde bei weitem nicht ausreichen. „Bei uns befinden sich mehr als 300 Geschädigte in der Kartei. Da bekommt jeder 83 Euro. Ein Witz“, sagte sie der „Netzeitung“.

BMW stellt Williams Bedingungen

BMW-Motorsportchef Mario Theissen stellt dem Williams-Rennstall Bedingungen für eine weitere Zusammenarbeit in der Formel 1. Dazu gehören ein kompletter Datenaustausch und die Nutzung von Versuchsanlagen. „Im Winter wird sich der BMW-Vorstand entscheiden, wie es mit dem Ende 2004 auslaufenden Vertrag weitergeht. Eine Option ist der Eigenbau eines Formel-1-Autos. Schließlich wollen wir bis 2004 Weltmeister werden.“ Bei einer weiteren Zusammenarbeit könnte BMW „bei uns Teilhaber werden“, sagt Teamchef Frank Williams.

Formel 1 nach Schanghai

Die Formel 1 soll ab 2004 in Schanghai fahren. Die Veranstalter unterzeichneten gestern mit Formel-1-Chef Bernie Ecclestone einen entsprechenden Vertrag. Der Architekt Hermann Tilke entwirft die Strecke, an der 200 000 Zuschauer Platz finden sollen.

KOMMEN UND GEHEN

Luxemburgo vor Comeback

Wanderley Luxemburgo steht zwei Jahre nach seinem Rausschmiss vor einem Comeback als Trainer von Fußball-Weltmeister Brasilien. Wie die Sportzeitung „Lance“ am Montag berichtete, ist die Amtsübernahme „fast perfekt“. Weltmeistertrainer Luiz Felipe Scolari war nach dem Titelgewinn im Juni aus familiären Gründen zurückgetreten.

Auch der Manager muss gehen

Einen Tag nach der Beurlaubung von Trainer Peter Vollmann hat sich Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Montag auch von Manager Dirk Holdorf getrennt. Bis zur Verpflichtung eines Nachfolgers soll Holdorf die Geschäfte jedoch weiter führen.

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