Sport : Kurzmeldungen

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Die Anaheim Angels haben in der Nacht zum Montag zum ersten Mal die World Series im Baseball gewonnen. Das Team aus Südkalifornien besiegte im entscheidenden siebten Spiel der Major League Baseball (MLB) die San Francisco Giants mit 4:1. Die Entscheidung vor 44 000 Zuschauern im ausverkauften Edison Field fiel im dritten Inning, als Garret Anderson beim Stand von 1:1 ein „ThreeRun-Double“ schlug und die Spieler sich jubelnd in die Arme fielen (Foto: AP). Die Außenseiter aus dem Vorort von Los Angeles konnten jedoch nur gewinnen, weil der bislang beste Spieler der Saison, San Franciscos Superstar Barry Bonds, nicht wie gewohnt punktete. Für Bonds endete auch die 17. Saison ohne den ersehnten Titel. „Für den Titel würde ich jeden meiner 613 Homeruns opfern“, hatte Bonds vor dem Spiel gesagt. Danach saß er mit versteinerter Miene auf der Bank und musste zusehen, wie die Spieler aus San Francisco die Trophäe in den Nachthimmel reckten und sich gegenseitig mit Champagner vollspritzten. Der Triumph der Angels war der fulminante Schlusspunkt einer Saison, die mit dem schlechtesten Start der Vereinsgeschichte (sechs Siege und 14 Niederlagen) begonnen hatte. Doch die Anaheimer wurden berühmt für ihre Aufholjagden, die an der Anzeigetafel von einem jubelnden Affen namens „Ralley Monkey“ begleitet wurden. Das Tier ist inzwischen das neue Symbol der amerikanischen Baseball-Szene. Der alte Held, Barry Bonds, will nach der größten Niederlage seines Lebens aufhören und Schauspieler werden. In einem Film soll er einen der größten Baseballer aller Zeiten spielen: Barry Bonds. Tsp

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